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Dienstag, 03.05.11 Es wird Zeit...

... für einen Blogeintrag. Wir sind quasi überfällig. Zunächst hatten wir müde gelächelt, als wir bei anderen gelesen hatten, dass sie zu fertig waren zum bloggen. Mittlerweile schlafen wir abends um 22:00 Uhr auf dem Sofa ein. Auch kein Wunder, wenn man von früh acht bis abends 18:00 Uhr irgendwas auf der Baustelle rumtorkelt. Und in der Arbeit ging das Schreiben seltsamerweise auch nicht...

Es ist auch viel passiert seit dem letzten Eintrag: unser Fliesenleger hat die Bäder fertig gefliest, der Boden im Wohnzimmer wächst und der Eingangsbereich ist auch schon vollendet. Fehlen noch die Teppichböden (es gibt einfach zu viel Auswahl - manchmal wären die DDR-Zeiten schon hilfreich...) und das Verlegen des Laminats im Arbeits-/Gastzimmer.

Und der Außenbereich. Kleinigkeiten also :)

Die Erdwärmeinstallationsfirma alpine-energy schaut auch nochmal vorbei. Die hatten uns damals angeboten, einen Verteiler zu setzen, um im "Störfall" (wir wollen nicht gleich von Fukushima ausgehen) gleich zu wissen, welches der drei Bohrlöcher versagt hat. Allerdings hätte uns der Spaß knapp 1000 Euro gekostet und Viessmann war der Meinung, dass diese Bonusinstallation verzichtbar ist. Mittlerweile hat sichs Viessmann doch anders überlegt und die Älpeines dürfen nochmal anrücken.

Das hat gleich zwei Vorteile: zum einen müssen wir die Zusatzkosten jetzt nicht tragen und sie haben auch gleich noch nen Minibagger im Gepäck. Der Schotter unserer Einfahrt will nämlich noch umverteilt werden. Perfekt - zwei Fliegen mit einer Klappe.

Und jetzt noch ganz schön viele Bilder, die sich in knapp zwei Wochen angesammelt haben:


Schnee bei 20 Grad? Nein...Pollen, von denen wir massig haben. Karin hat sich aus Symphatie auch gleich mal nen Heuschnupfen zugezogen, damit Carsten nicht allein leiden muss. Hätte es nicht gebraucht.







Wir sind ein herausragender Grund, warum die Firma PCI - laut Fliesenleger Friedrich "der Mercedes unter den Sanitärartikeln - auch in der kommenden Bundesligasaison den FC Augsburg sponsern kann. Aber das Zeug scheint tatsächlich gut zu sein, wenn man die Ergebnisse betrachtet.






Nämlich so: unsere Dusche mit sündhaft teuren Mosaikfliesen und Ablage links.













Die Schuppeninspektion durch Karins Eltern. Fehlt noch die Tür, aber die liegt bereit. Deren Verblendung hat der Hornbach Lieferant vergessen. Jetzt muss er zur Strafe auch noch die Natursteinfliesen, den Kleber dazu und nen Kondenstrockner mitbringen. Das hat er nun davon!






So sehen die Granitverblender aus. Wir hatten gespannt auf die Lieferung für den Hornbach gewartet, da die zur Ansicht aufgehängten ziemlich braunlastig waren und dann ausgeschieden wären. Der vorrätige Rest sah aus wie das Muster hier - also schön, war aber zu wenig. Das Warten hat sich gelohnt - wir kriegen 8qm helle Fliesen.





Eine Brücke, weil die Fliesen noch nicht fest waren. Rechts an die Wand kommen die Natursteinfliesen.















Aller Anfang ist schwer. Wir haben uns zur vollflächigen Verklebung entschieden und das natürlich vorher noch nie gemacht. Aber dank Tipps von unserem Fliesenspezialisten und Papas Anleitung gings doch irgendwann ganz gut.







Zwei Reihen abmessen und trocken vorlegen, anzeichnen, Kleber mit Zahnspachtel aufziehen, Dielen in Nut oder Feder (auch nach 100 Erklärungen kann ichs mir nicht merken) mit Ponal beschmieren und rein damit. Anklopfen, evtl. mit Zugeisen reinziehen. Fertig. Klingt einfach, ist auch fast so.





So sieht das Ergebnis dann aus. Komplizierter wurde es bei unserem Estrichproblem in der Küche (im Vordergrund), denn die abgehobelten Dielen wollten immer aufstehen. Ungefragt. Das mussten wir mit professionellen Dielenbeschwerern unterbinden.





So sehen die "Rembrandt-Dielen" aus der Nähe aus. Zum Glück haben sie eine Fase, so dass es nicht auf den erste Blick auffällt, wenn die Fugen etwas breiter sind. Nachdem es sich auch um ein Qualitätsprodukt aus dem Osten handelt und unsere Lagerung die Wochen seit der Lieferung bestenfalls suboptimal war, kommen doch mal etwas weitere Stöße vor.





Im Hauswirtschaftsraum waren eigentlich Fliesen geplant. Und auch schon gekauft. Aber bei den vielen Rohren und Ecken wär das eine üble Schnippelei geworden. Also zurück zum Obi und stattdessen PVC geholt. Sieht auf den ersten Blick auch nach Fliesen aus - aber nur auf den ersten - und lässt sich einfacher hinzaubern.










Selbst der fleißigste Helfer braucht mal ne Pause...

Freitag, 22.04.11 Kleine und große Fortschritte

Irgendwie ging die Woche schnell vorbei - mit nur wenig herzeigbaren Ergebnissen. Am meisten passierte noch in den Bädern, wo unser Fliesenleger Friedrich erfolgreich mit Wanne und Fliesen kämpfte. Das Ergebnis kann sich schon mal sehen lassen, denn er hat sich bereits bis zu den Böden vorgearbeitet.

Auch der Schuppen steht vor seiner Vollendung - eine Tür und ein "Abdeckbrett" gehen uns noch ab. Dann können wir endlich auch mal absperren und die halbwegs "wertvollen" Sachen wie Werkzeug und Fahrräder verstauen.

Lange aufgehalten hat uns die Diskussion, wie unsere Treppe aussehen soll. Vor allem die zu verwendenden Materialien bereiteten uns mehr oder weniger zwei Tage Kopfzerbrechen. Letztendlich haben wir Granitblockstufen und 2cm dünne Granitplatten zum Auflegen gekauft. Beim Hornbach natürlich, wo wir mittlerweile täglich mindestens einmal anzutreffen sind.

Auch das Pflaster wird von dort kommen. Leider ist die Lieferung ganz schön kostspielig, aber 9 Paletten mit dem Pkw ist nicht zu machen. Die normalen Versorgungsfahrten mit an die 300 Kilo Zuladung sind schon schlimm genug.

Jetzt ist erst mal arbeits- und osterbedingte Pause angesagt, bevor es dann Ende nächster Woche in 4 Wochen Arbeitsurlaub geht. Und schließlich ein erfolgreicher Umzug als Abschluss wartet...

Ein paar Bilder:


Lampen gibts jetzt auch; hier das Modell "Aldi". Da haben wir am Montag den halben Vorrat Solarbodenleuchten (für Einfahrt und Terrasse) aufgekauft.













An der Terrassenseite (Süd und West) werden die sogenannten Ufo-Beams strahlen. Da herrschte kurz Konfusion nach dem Aufhängen, nachdem sich beim Einschalten nix tat. Die Lösung ließ sich aber schnell finden: hier wird das "Leuchtmittel" separat verkauft. Aber hauptsache sie hängt, was dank zu kurzer Schrauben (8cm reichen nicht, da die Dämmung allein so dick ist) ganz schön dauerte









Einen provisorischen Briefkasten haben wir jetzt auch. Steht zwar auf Stadtgrund, aber das wird die Post hoffentlich nicht stören. Jetzt können wir die Rohbaupost auch endlich direkt empfangen














Unsere Dusche mit Sitzbank/Ablage. Die vergleichsweise sündhaft teuren Stäbchenfliesen haben dafür auch noch gereicht - der Boden kriegt die auch.













Und die Wanne. Einmal das "vorher"-Bild...
















Und die "nachher" Variante. Also mittendrin - eine Armatur muss ja auch noch hin. Ansonsten sind wir mit unserer Wahl bislang sehr zufrieden.









Ein Blick ins Kinderbad. Noch ein paar "Kleinigkeiten" und schon ists fertig :)

Donnerstag, 14.04.11 Hausübergabe, Schuppen u.a.

Diese Woche war viel geboten: dank der fleißigen Helfer (Carstens Papa und Bruder) konnte zunächst die Einfassung für das Kiesbett fertiggestellt werden. Auch der Buntsteinsockelputz konnte aufgetragen werden - wir kamen sogar mit drei Eimern des gar nicht mal so günstigen Zeugs aus statt der vorhandenen vier. Wieder nen 50er gespart.

Heute konnte Carsten so die "billige" Schicht des Kiesbetts fertigstellen. Oben drauf kommen in naher Zukunft noch schöne Steine, die die hässlichen verbergen dürfen.

Unser Fliesenleger Friedrich hatte auch seinen ersten Einsatztag und konnte im Bad an der Wand loslegen. Leider ergab eine Estrichmessung am Montag, dass es für Bodenfliesen und Dielen noch zu feucht ist (1,14 % statt der vorgesehenen 0,3 %). Schon mussten wir nochmal das Estrichtrocknungsprogramm - bekannt als gnadenloser Stromfresser - zu Hilfe ziehen. Aber Ende nächster Woche dürfte das Boden Legen dann klappen.

Am Mittwoch stand die Hausübergabe auf dem Programm. Unsere Mängelliste war relativ kurz und bestand eigentlich hauptsächlich aus Kleinigkeiten, so dass wir nach einer halben Stunde mit Toni Polster locker durch waren. Er hatte übrigens erzählt, dass ihn die Kollegen von FingerHaus jetzt auch schon mal mit Toni begrüsst hatten. Unser folgendes leicht schlechtes Gewissen konnte er aber zerstreuen.

Mit unserem Estrichproblem gabs auch eine gütliche Einigung (wir haben die Dielen für die Küche abhobeln lassen durch unseren Schreiner; ist beim Verlegen ein Mehraufwand, sollte aber voraussichtlich klappen); außerdem darf der Trupp der "Finisher" - die Angestellten, die die letzten Einstellungen vornehmen dürfen - noch ein paar Kleinigkeiten erledigen. Aber alles kein Hexenwerk und wir können sagen, dass wir sehr zufrieden mit dem Ablauf waren.

Zu guter Letzt gabs auch noch ein schönes Geschenk von Toni, das wir demnächst sicher mal einweihen werden. Und die Schlussrechnung, die wir demnächst überweisen dürfen. Aber das trifft uns nicht unvorbereitet.

Morgen steht noch Schuppenbau auf dem Programm; die vier Stützpfeiler haben Carsten und seine Familienhelfer schon einzementiert; das Blech für die Wände wird von seinem Papa früh abgeholt und Inschallah gleich montiert. Und Samstag gehts mit den Wandfliesen weiter - der Fortschritt ist (hoffentlich) nicht aufzuhalten.

Bilder häng ich morgen an - der Foto liegt im Auto und es ist kalt...

...und hier sind sie:



Der Nachbarshund schaut sich mal nach dem Fortschritt um. Oder, ob unsere Katze schon da ist.














Unsere Badfliesen - kommen sowohl an Teile der Wand, als auch auf den Boden. Das hier wird mal der T-Träger fürs Waschbecken.















Der Bauherr bei seiner Lieblingsbeschäftigung, was den Sockelputz angeht: Ecken. Kosten Nerven und bringen Flüche. Vor allem, wenns zu warm oder wie hier sauwindig ist







Fertig siehts dann so oder so ähnlich aus. Hinter Dachrinnen machts übrigens auch keinen Spaß. Bevor Fragen kommen: der Putz muss nicht bis runter gehen, weil zwischen Wand und dem Betonrasen- kantenstein die sogenannte Sauberkeitsschicht aus Schotter und Kies rein muss und das überdecken wird. Hier sieht man deutlich den Unterschied zwischen dem frischen/feuchten Zeug und dem bereits getrockneten vom Vortag.



So läuft die (70 Euro teure) CM-Feuchtigkeitsmessung vor dem Fliesen / Bodenlegen aus. Mit dem Hammer wird Estrich ausgeklopft (dafür hat FingerHaus in jedem Raum einen Schaumstoffstreifen eingießen lassen)








Das ausgeklopfte und mit dem Hammer zerkleinerte Zeug wird zusammen mit Calciumkarbit in die Flasche gegeben und durch den "Barkeeper" geschüttelt. Nach mehrfachem Mixen und mehreren Minuten gibts einen Wert, der dann den Feuchtigkeitsgehalt aus ner Tabelle ablesen lässt. Bei uns leider noch zu hoch...











Zurück bleibt ein nicht allzu schönes Loch, das man mit den Resten und wohl Fliesenkleber wieder verfüllt werden muss











Die Evolution eines Schuppens. Zuerst die vier Stützpfeiler einbetonieren und fixieren











Ein paar prüfende Blicke und die Dachkonstruktion nimmt Formen an










Auf abenteuerliche Weise das Blech angeschraubt und eine Palette als Seitenverkleidung recycelt. Da kommt auch noch Blech drauf.









Und der Stand zum Donnerstag - mit Sockel.

Dienstag, 29.03.11 Sanitärplanung

Gestern gabs noch einen kleinen Ausflug mit viiielen Stationen nach Weikersheim. Neben Cachingstops und Verwandtschaftsbesuchen wollten nämlich auch die Badobjekte noch bestellt werden.

Bei dem Arbeitgeber von Karins Bruder, der Fa. Hieber in Weikersheim, konnten wir in netter und ausgefallener Atmosphäre unsere vorab schon mal ausgewählten Objekte mit kompetenter Beratung bestellen.

Bei den Drückerplatten ist man ja aufgrund der in der Wand liegenden Spülkästen auf den Hersteller Viega festgelegt. Geberit ist zwar z.B. verbreiteter, aber kriegen kann man sie trotzdem. Es wurde das hier abgebildete Modell "Visign for Style 12", das auch ins Budget passt. Gekauft haben wir die Variante im putzfreundlichen weiß. Carsten hätte die elektronische Variante mit Touchscreen Glasplatte zwar besser gefallen, aber die kostet ja auch gleich mal 350-400 Euro. Pro WC. So fiel die Entscheidung leicht.

Außerdem wollten Waschbecken (Keramag Renova Plan) und Armaturen (Hansa Stela) ausgesucht werden.Vor allem bei den Armaturen stockt einem kurz der Atem, wenn man Baumarktpreise gewohnt ist. Aber dafür sind die Teile hoffentlich auch hochwertiger und sehr stylisch.

So sieht jetzt die Wannenarmatur aus...






...und so die fürs Waschbecken










Und das Waschbecken, das wir vor lauter Begeisterung gleich drei Mal bestellt haben (in drei verschiedenen Größen allerdings). In den "waschintensiveren" Bädern mit dem doppelt gebrannten Keramikzeug, damits leichter zu putzen ist. Anscheinend sind Kinder und Männer da etwas großzügiger im "Zahnpasta-im-Becken-verteilen", so dass es der "Putz-Frau" das Leben etwas erleichtert.



Und noch die versprochenen Bilder von gestern:



Die verspachtelten Innenwände in "Babypopo" - Qualität











Und die Südost-Seite zur Abwechslung:

Samstag, 12.02.11 Sturmfrei

Heute hatten wir zum ersten Mal "sturmfreie Bude". Die nutzten wir zu mehreren Detailarbeiten:

Karin strich den Hauswirtschaftsraum weiß. Eigentlich haben wir ja in unserem Ausbaupaket verputzte Wände, aber wenn die Wärmepumpe erst mal in der Ecke steht, ists nix mehr mit streichen oder verputzen. Also haben wir die Ecke schon geweißelt, damit später mal keine Gipskartonplatten mehr zu sehen sind.

Außerdem haben wir an zwei Stellen die Lattung an der Decke verstärkt: nachdem unsere noch zu kaufende Esstischlampe wohl etwas schwerer wird, trauen wir uns nicht, die nur an den Deckenplatten aufzuhängen. Daher haben wir noch ein paar Latten mehr an den Balken angebracht, um später die Lampe daran zu befestigen. Genauso haben wir in der zukünftigen ManCave verfahren, damit der Beamer besser hält und keinen Abflug macht.

Dazu haben wir die Estrichabsperrungen für die Duschwanne im Kinderbad und die Badewanne gebastelt.

Und zu guter Letzt haben wir noch die Enden der Leerrohre, die der Tiefbauer versteckt hatte, ausgemessen, damit wir sie später leichter finden, wenn die Gräben zugeschüttet sind. Alles in allem ein kurzweiliger Nachmittag.

Nächste Woche kommen die Elektriker, um den Sicherungskasten zu setzen und die restlichen Arbeiten auszuführen. Zusätzlich haben sich die Stadtwerke für den Anschluss des Stroms und Wassers angekündigt. Und "unsere" bewährte Kolonne ist natürlich auch da, um das Dach fertig zu decken, Gipskartonplatten anzubringen und zu verspachteln und und und...

Und hier noch ein paar Bilder:


Die zusätzliche Lattung über dem Esstisch












...und nochmal eingemessen vom Kabel aus, so dass wir uns später zurechtfinden beim Anbringen. Paint Shop Pro sei Dank.











Und so ähnlich haben wir auch draußen verfahren.

Mittwoch, 01.12.10 Schneeverzögerung

Nachdem sich ja viele Menschen über Schnee im allgemeinen und die Aussicht auf "Weiße Weihnachten" im besonderen freuen, müssen wir dieses Jahr widersprechen: wir hatten auf möglichst wenig Kälte und naturgemäß dann auch wenig Schnee gehofft.

Leider macht uns Petrus einen Strich durch die Rechnung. Letzte Woche sah es kurzfristig so aus, als ob unsere Erdwärmebohrung diese Woche noch durchgeführt werden könnte. Herr K. von Alpine Energie aus Biberach und wir kamen überein, die drei Bohrungen morgen bzw. übermorgen durchzuführen. Die vorgesehene Lage unter der zukünftigen Terrasse änderten wir in Richtung Straße, da eine Beschädigung der Erdsonden bei den anstehenden Tiefbauarbeiten nächste Woche (Petrus, wir schauen in Deine Richtung, das möglich zu machen) nicht ausgeschlossen gewesen wäre.

Für die Bohrungen bräuchten wir übrigens auch Bauwasser und Strom. Strom hätten wir von unserem Nachbarn bekommen. Bauwasser hatten wir eigtl. ausgeschlossen, da Fingerhaus uns mitgeteilt hatte, dass sie lediglich 100-200 Liter benötigen würden. Dabei wurde anscheinend nicht an die Erdwärmebohrung gedacht, die nach Angaben von Herrn K. ein Vielfaches davon brauchen. Also noch schnell den Anschluss bei der Stadt beantragt - mit 65 €uro inkl. Wasser ein absolutes Schnäppchen.

Andere Schnäppchen haben wir diese Woche noch beim Obi erstanden: dank 20 % Rabatt gabs ne Duschkabine und -tasse fürs Kinderbad, Armaturen fürs Elternbad und einen Waschtisch. Trotz des Diskounts haben wir letztendlich 1400 €uro ausgegeben, sind aber mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

Jetzt ist Warten und Bangen angesagt, ob die Bodenplatte zeitgerecht fertig wird. Bei einem Blick aus dem Fenster schwindet die Hoffnung. Der Zeitpunkt der Erdwärmebohrung steht erstmal in den Sternen...

Sonntag, 10.10.10 Bodenplatte und mehr

Diese Woche stand das Treffen mit dem Bauleiter der Bodenplatte (Herr L. von Projektbau) und den Versorgern (Wasserwerk und Elektrizitätswerk). Kurze Zeit stand das Treffen mal auf der Kippe, da Herr L. einen Notfall (Kran vs Hauswand; Kran der vorläufige Sieger) versorgen musste.

Aber Ende gut - alles gut, mit ein paar Minuten Verspätung konnte es losgehen. Schnell merkte man, dass Profis unter sich waren (Carsten mal ausgenommen), so dass die Versorger auch nach 10 Minuten wieder entlassen wurden. Geeinigt wurde sich auf einen "offenen Graben" (=Neuland für uns; müssen wir noch googeln) und eine Mehrsparteneinführung (besorgt E-Werk), die in der 6. Kalenderwoche eingebracht werden sollen. Wenns nicht gefriert, was Anfang Februar ja nicht sooo außergewöhnlich wäre. Petrus darf also schon mal angerufen werden, damit das dann zeitig klappt und nicht alles aufhält.

Anschließend durfte Carsten mit Herrn L. die übrigen Details (Schotterung Carport; Kranabstellplatz; Kanal; etc.) besprechen. Dabei durften wir auch erfahren, dass wir einen Vermesser für die Grob- (das Loch, das der Erdbauer ausheben und mit Schotter verfüllen/verdichten darf) und Feinabsteckung (das "Schnurgerüst" auf dem Schotter anschließend) brauchen. Kosten mit denen wir nicht gerechnet hatten, aber die ersten ihrer Art. Wir warten seitdem, dass uns die Details für die nötige Erdbewegerausschreibung zugehen, damit wir auf Angebotssuche gehen können. Wird langsam Zeit, da ja auch unser Urlaub ansteht und wir das vorher erledigen müssen.

Den Vermesser haben wir dann gleich am Mittwoch auf Empfehlung unseres Freundes Jürgen verpflichtet. Klang nett und Preise blieben im Rahmen (je nach Aufwand irgendwo zwischen 350 und 650 €uro). Einen Tiefbauer hat er auch gleich empfohlen, der aber eh schon in unserer Liste derer ist, die wir anhauen wollen.

Einen ortsansässigen Elektriker haben wir ebenfalls noch gefunden, der uns den Baustrom anschließen muss (an den Verteiler, den wir noch herzaubern müssen). Das dürfte eine der niedrigeren Rechnungen des Projekts werden.

Die Firma Viessmann hat sich auch gemeldet und uns den Antrag auf Bohrgenehmigung in 4-facher Ausführung geschickt. Leider waren zwei kleinere Fehler drin, so dass wir die betreffenden Seiten auch gleich 4 Mal nochmal ausdrucken durften. Aber dafür ist der Antrag gleich abgegeben. Dabei haben wir im LRA erfahren, dass unser Bauantrag noch nicht eingegangen ist. Die Stadtratssitzung war ja bereits am 28.09., aber Gedanken machen wir uns deswegen auch nicht. Wurde ja vorher alles schon genehmigt, was außerhalb des Bebauungsplans war.

Zu guter Letzt haben wir noch einen bekannten Handwerker verpflichtet, der mit uns die Böden in den Bädern (momentaner Favorit: Vinyl), die Wandfliesen dort und die Fliesen im Eingangsbereich verlegen soll.

Nächste Woche steht dann noch die Suche nach einem Tiefbauer an, dann wäre das vorerst wichtigste erledigt.

Donnerstag, 26.08.10 Ergebnis Bauvoranfrage

Mit Babyschritten geht es weiter. Gestern kam das Ergebnis unserer Bauvoranfrage. Die war im März Grundvoraussetzung für uns, um überhaupt über das Grundstück nachzudenken. Andererseits wussten wir nicht so recht, was dann letztendlich gebaut werden soll, so dass sich das alles etwas hinziehen musste. Letztendlich haben wir nach den Vorabzügen noch einen Antrag gestellt, der jetzt nach einer erneuten Ausschussitzung im Stadtrat vom Landratsamt gegen eine kleine Gebühr von 50 Euro auch genehmigt wurde. Im Einzelnen gings um die Baugrenzenüberschreitung, das Walmdach (eigtl. nur Sattel- oder Pultdach erlaubt), die Lage der Garage und des Anbauraums, sowie die Erhöhung der Bodenplatte. Beruhigt doch irgendwie, wenn mans dann in Händen hat.

Außerdem haben wir uns mal nach Badezimmereinrichtung und Sanitärobjekten bei nem Fachhändler umgeschaut. Die Preise haben männlicherseits die letzten Haare zu Berge stehen lassen, aber glücklicherweise gibts das alles woanders auch zu realistischen Preisen. Keine Ahnung, wo der Laden die ganzen Millionäre hernimmt - Otto Normalverbraucher kann sich das nicht leisten.

Donnerstag, 19.08.10

Mittlerweile gabs auch zur Abwechslung mal gute Nachrichten - die sind uns natürlich am liebsten.

Die PSD hat uns die Kreditunterlagen zugeschickt. Und statt der vereinbarten 3,65 % kriegen wir jetzt 3,55 % auf 15 Jahre fest. Macht über die Jahre wohl so 1200-1400 € aus, die wir uns so sparen. Ist man gar nicht gewohnt, dass man beim Bauen mal irgendwo spart. Aber ein schönes, wenn auch leider seltenes, Gefühl.

Außerdem waren wir am Montag beim Bahr Baumarkt in Nürnberg-Schweinau und haben uns dort in der "Traumbäder"-Ausstellung von Herrn Appelt beraten lassen. Der Berater war sehr nett und - viel wichtiger - auch kompetent und ging problemlos auf unsere Wünsche ein. Nach zwei Stunden hatten wir dann für Kinder- und Elternbad die wohl besten Stellmöglichkeiten gefunden. Ein Stein vom Herzen mehr. Bestellt wird dann erst, wenn mal ein Aufstelltermin abzusehen ist.

Unsere "kleinen" Änderungen haben wir mittlerweile auch an Fingerhaus versandt: sind insgesamt doch gleich 13 Stück geworden. Die Fenster mit 50 cm haben wir auf 75 cm Breite erweitert, das Haus noch einen halben Meter nach Norden verschoben, den Hauswirtschaftsraum eingerückt und und und... Hätten wir auf den ersten Blick nicht gedacht, dass uns da noch so viel einfällt. Aber wir rücken der Perfektion mit dem dann 855. Plan näher *g*

Außerdem waren wir noch mit den Rädern an unserer Wiese. Irgend ein Heinzelmännchen hat ein Stück gemäht, aber in der Mitte alles stehen lassen. Aber kann uns dieses Jahr (leider) noch ziemlich egal sein. Dafür steht das Haus gegenüber schon ziemlich.

Heizung
Mir fiel eben auf, dass das Thema Heizung noch gar keinen Niederschlag hier fand. Das ist nämlich auch noch so ein Kopfzerbrecher, der sich hinzieht: eigentlich hatten wir die kostengünstige Erdwärme abgeschlossen für knapp 8000 Euro (war ne Sonderaktion bis Anfang April). So weit, so gut. Leider machte uns das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg einen Strich durch die Rechnung, da man lediglich 40-45 m auf unserem Grundstück bohren darf. Haben wir zwar gleich was über wasserführende Schichten gelernt, aber trotzdem doof, da wir entweder 93 m hätten bohren müssen oder alternativ zwei Löcher à 60-65 m gebraucht hätten. Zwischenzeitlich waren dann mal Erdwärmekörbe im Gespräch, aber momentan warten wir noch auf die Antwort von Fingerhaus (und die wiederum auf Antwort von Viessmann), wie es da weitergeht. Wäre für uns die halbwegs "grüne" und schöne Lösung gewesen. Aber mal sehen, wie das noch ausgeht.