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Donnerstag, 07.04.11 Die Höllenmaschine und mehr

Anfang dieser Woche gings auch für uns endlich los. Schluss mit den Kleinigkeiten, "Buckeln" war angesagt. Dafür haben wir ja auch Urlaub, Überstunden und sonstige Freizeit beantragt.

Montag hat der Regen aber gleich mal das vorgesehen Setzen der Rasenkantensteine, die als Begrenzung für die sogenannte "Sauberkeitsschicht" herhalten sollen, verhindert. Die Steine hatten wir in vier Anläufen beim Hornbach besorgt. Jeweils 280 Kilo Zuladung pro Fahrt für unsere Autos waren das Limit.

Also wurde am Montag "Plan B" aufgerufen und der Estrich geschliffen. Die geliehene Maschine sieht eigentlich ganz unschuldig aus. Aber sie hats in sich. Nach gut 15 Minuten hatte Carsten den Dreh jedoch raus: das Griffstück gegen die Hüfte gestemmt gings doch halbwegs in die vorgegebene Richtung. Dafür ziert ein blauer Fleck jetzt die Magenregion; hatte zunächst was von Rodeo das Ganze.

Nacharbeiten mussten wir an den Kanten im Anschluss mit einem kleinen Dreiecksschleifer. Das hielt letztendlich noch einen ganzen Tag auf. Aber dafür haben wir jetzt "Babypopo"-Qualität.

Dienstag kamen als fleissige Helfer Carstens Papa und Bruder. Gemeinsam wurden in den nächsten zwei Tagen die Rasenkantensteine gesetzt und die Dachrinnen angeschlossen.

Mittwoch und Donnerstag schlug auch endlich wieder die Tiefbaufirma auf. Ein netter Baggerfahrer verteilte unseren Mutterboden, kümmerte sich um die Lkws für die Entsorgung (waren jetzt glaub 8 Lkw) und orderte noch eine Ladung Schotter nach (für die Sauberkeitsschicht). Lediglich die Wartezeiten, bis die Lkw unregelmäßig auftauchten, trübten den guten Gesamteindruck.

Nebenbei wurden unsere Dielen und Fliesen geliefert. Und der Sockelputz von Karin mit Tiefgrund gestrichen.

Die Dielen lassen wir teilweise noch 5 mm abschleifen. Unser Bauleiter hat es gut gemeint und den Estrich in der Küche 5 mm anheben lassen, da er dachte, dass dort gefliest wird. Sind aber die selben Dielen wie im Wohnzimmer, so dass unser Küchenboden jetzt zu hoch ist.

Um das also auszugleichen, haben wir die an der Unterseite schlechten aussortiert und trocken "probegelegt". Jetzt numerieren wir sie noch durch und lassen sie anschließend abschleifen. Kleiner Fehler - große Wirkung. Waren so 2 h Arbeitszeit bislang und jetzt müssen sie erst noch zum Schreiner, der dafür extra vorher und nachher seine Hobelmaschine reinigen muss. Ziemlicher Aufwand, aber alle anderen angedachten Lösungen erschienen uns wesentlich schlechter.

Nächster Schritt wird unser Geräteschuppen morgen, ab Samstag gehts an Wandfliesen und Bodenbeläge. Mit Riesenschritten gehts voran...

Und hier die Bilder dazu:



Nach der Einsatzbesprechung rennen alle los...

















Carsten und der Hellride. Leider kommen die grauen Haare (ein Vorgeschmack auf die Zukunft....wenn da überhaupt noch Haare da sind) auf dem Bild nicht so toll raus














Links darf demnächst der Schotter
rein - wenn der Buntsandsteinputz
dran ist
















Kleiner Kollateralschaden. Den Kampf "Pickel vs KG-Rohr" hat eindeutig der Pickel für sich entschieden. Jetzt bin ich grad am rätseln, ob man den fränkischen "Biggl" auch tatsächlich wie die nervige Gesichtserhebung schreibt. Keine Ahnung muss ich zugeben.






Der Schaden konnte aber mit diesem praktischen Reparaturset geflickt werden. Wozu der gute Händlmaier nicht alles taugt.











Irgendwann siehts dann fast professionell aus















Das Abfuhrgeschäft brummt. Hatten zeitweise ne Lkw-Schlange. Schön, wenn die hässlichen Haufen endlich weg sind











Unser kleines Helferlein. Und ein Zitat, wie es in einer Klausur stehen könnte: "Auf mögliche steuerrechtliche Verstöße wird hier nicht eingegangen."










Und wo wie bei Verstößen sind. Da stand ein sehr dorniges Gebüsch. So ein Bagger hat damit kein Problem und schon ist Platz für schöne Pflanzen. Auch wenn das Stück strenggenommen ein bissi außerhalb unseres Grenzsteins ist.









Die "Trockenlegung" der Küche














Wo eben noch riesige Hügel standen,
plötzlich gähnende Leere...









Und wenn wir wieder mal einen Baggerfahrer brauchen - Neffe Luis sitzt in den Startlöchern

Sonntag, 27.03.11 Gerüstfreie Fassade

Diese Woche kam das Gerüst weg. Endlich konnten wir die Fassade ohne störende Hindernisse betrachten. Und wir sind zufrieden.

Die Gerüstbauer, von denen außer dem Vorarbeiter keiner deutsch zu sprechen schien, haben zumindest schnell gearbeitet. Allerdings blieben die Löcher zurück, an denen das Gerüst an der Hauswand befestigt war. Die Maler hatten zwar einen halben Eimer Farbe zurückgelassen, aber die Gerüstbauer hatten weder Schaum noch Pinsel dabei. Und Dreckschmierer an einer Fassadenseite mussten wir leider auch noch feststellen. Ein Fall für unseren Bauleiter Tony Polster.

Leider verschand mit unserem Gerüst auch wieder mal Material vom Grundstück - diesmal zwei KG-Rohr Bögen, die das Wasser aus der Dachrinne vom Haus weggeleitet haben. Die Dinger hatten zwar nur 1,55 das Stück gekostet, trotzdem ists leicht ärgerlich. Wahnsinn, was die Leute alles mitgehen lassen. Zeit für nen Zaun.

Mit der Entfernung des Gerüsts konnte Carsten auch den fehlenden Regenwasserkanaleinlauf suchen. Und wie erwartet war er nicht vorhanden. Den hat der Baggerfahrer wohl übersehen einzubauen. Wie auch die Erdwärmeleitungsrohre, die uns jetzt gut 600 Euro kosten sollen. Der Geschäftsführer des Tiefbauers windet sich noch, aber mal sehen, ob wir eine für beide Seiten halbwegs annehmbare Lösung finden. Wir brauchen ihn ja nochmal für den Abtransport des übrigen Erdreichs - und die Montage des fehlenden Kanaleinlaufs.

Seit dieser Woche läuft auch der Innenausbau. Das überaus nette Innenverputzerduo von FingerHaus arbeitet verdammt schnell und das Ergebnis sind glatt gespachtelte Wände. Wir hätten länger gebraucht und dafür hätte es bei Weitem nicht so viel hergemacht. Eine unserer besten Entscheidungen, das nicht selbst zu machen.

In der kommenden Woche kommt der Innenputz und dann gehts für FingerHaus schon in den Endspurt. Und wir dürfen mit den Böden und Bädern loslegen. Allerdings müssen wir noch jemand auftreiben, der uns halbwegs professionell die Feuchtigkeit misst, so dass wir nicht zu früh anfangen und wegen der Restfeuchte später Probleme bekommen.

Und hier noch ein paar Bilder:


Die Stopfen sollten laut Gerüstbauer die Löcher des Gerüsts verdecken. Und einfach überstrichen werden. Mussten wir ein Veto einlegen, da jeder Windhauch die Dinger entfliegen lässt.













Wieder mal umsonst gegraben: auf 1,50m Länge fehlte der Regenwassereinlauf. Aber wir hattens nicht anders erwartet. Nur schade um die sinnlose Arbeitszeit.








Leider versteckt sich das Bild ohne Gerüst irgendwo auf dem Handy oder dem PC. Gibts die nächsten Tage - ebenso wie vom Innenputz.

Mittwoch, 09.02.11 Die Aufstellung geht weiter

Heute morgen kamen wir erst zur Kaffeepause - also als Veranstalter. Die Jungs waren bis dahin schon alle fleißig - die Decke des OG lag mittlerweile und es ging schwer aufs Dachaufstellen zu.

Zu den bereits anwesenden 3 Elektrikern der Fa. Schilling gesellten sich noch zwei weitere. Außerdem waren auch die Gerüstbauer noch den ganzen Tag im Einsatz (und später begeistert von ihrem Werk).

Für uns gabs neben Arbeiterentertainment - also Versorgung - auch noch ein paar Punkte auf der ToDo-Liste abzuhaken.

Carsten nervte die Elektriker mit Fragen, Ausborgbitten ("Ihr habt doch so nen Fostnerbohrer..."; "Hast Du nen Zugdraht?..."Und wie benutz ich den am besten?") und Unterstützungsanfragen ("Der Zugdraht hat sich ...irgendwie... in der Wand festgehängt"). Trotzdem blieb der Elektriker absolut entspannt, freundlich und hilfsbereit. Perfekt. Letztendlich konnten so zwei Koaxkabel vom Hausverteiler zum Fernseher ins Wohnzimmer gelegt und ein Ersatzkabel - zu den vier bei FingerHaus in Auftrag gegebenen - ins Dach. Falls mal eins der vier ausfällt oder beschädigt ist. Wenn natürlich zwei kaputt gehen, sind wir auch ausgeschieden. Ein Dank für den Tip nochmal ans topfield Forum.

Etwas Ärger gabs doch - aber nicht mit den anwesenden Arbeitern, sondern mit den geleisteten Vorarbeiten des Tiefbauers: der hat die Leerrohre für die Versorger so weit verbuddelt, dass Carsten sie mühsam wieder ausbuddeln durfte. Und die Enden nicht fand. Trotz 2 Stunden Hardcore Buddeln (schwerer Lehmboden, versetzt mit Steinen in allen Größen) - für einen Beamten doppelt schwer, da ungewohnt - ist nur eins der drei gesuchten Enden in Sicht. Aber wär ja zu einfach, wenn alles reibungslos funktionieren würde.

Bislang können wir über die momentan Beteiligten nix negatives sagen. So darfs weitergehen.

Und noch ein paar Bilder von heute:

Buffetaufbau im Grauen...also Morgengrauen













Ein offener Dachstuhl?













So siehts oben aus













Maßarbeit für den zweiteiligen Kamin













So sieht das Dach aus, wenn die Abdeckung drauf liegt












Was für ein Gerüst. Die Aufsteller waren aus dem Häuschen












Und zum Schluss ein Quiz: welches Kabel hat wohl der Bauherr selbst gezogen?...






...genau. Die Lösung brauchen wir nicht schreiben.

Samstag, 22.01.11 Erdwärmesondenbohrung

Super Wort. Erdwärmesondenbohrung. Und interessanter Prozess zum Anschauen. Nach kleineren Schwierigkeiten (das unselige Wetter, Verzögerung auf ner anderen Baustelle) gings gestern mit der Bohrung los.

Gegen 10:30 Uhr traf das Zwei-Mann-Team von alpine Energy ein, die als Sub für Viessmann die Bohrung durchführen. Also die drei Bohrungen á 43 m, um genau zu sein. Das wurde uns ja vom Wasserwirtschaftsamt aufgrund der geologischen Bedingungen so vorgegeben (anstatt nur einer Bohrung zu 93 m wie von FingerHaus vorgesehen).

Allerdings gabs auch gleich ein Problem: der bestellte Container für den Abraum war da, aber Rohre und Verfüllstoff fehlten. Die brachte dann am Mittag der zuständige Ingenieur noch vorbei, nachdem der externe Lieferant das versaut hatte. Zum Glück hatte es auf den Ablauf der Arbeiten keinen Einfluss.

Bei einem Besuch heute mittag erwischte ich die Jungs grad in ihrer Pause, so dass Zeit für ein bisschen Aufklärungsarbeit und Hintergrund- Wissensvermittlung für mich war. Sehr nette Arbeiter und wie erwähnt interessant zum Anschauen das Ganze.

Zwei der Bohrungen waren bereits fertiggestellt, an der dritten und somit letzten arbeiten sie grade. Nach Auskunft der Beiden sind sie in gut 30 m auf Wasser gestoßen, so dass eigentlich optimale Bedingungen für unsere Heizung später herrschen dürften. Wir sind erfreut und gespannt :)

Hier noch ein paar Bilder:

Super, was es für man-made Spielzeuge gibt...

















Und der ganze Fuhrpark mit Container, Laster und Bohrer












So sieht eine fertige Bohrung aus. Eigentlich reichlich unspektakulär. Ich hab in der Pause gelernt, dass die beiden verklebten Kabel U-förmig nach unten gehen, da in einem Fuß eingelassen sind und später die Flüssigkeit durchgepumpt wird. Die Kabel sind in einem Rohr bis zu ner bestimmten Tiefe und darunter nur mit Verfüllstoff umgeben. Grob wussten wir das bereits, aber ist doch live etwas anschaulicher.










Der überflüssige Dreck, der durch die Bohrung entsteht, wird per Container entsorgt. Wir durften zwei bestellen, kamen aber mit einem aus. Vielleicht drückt das den Preis von knapp 300 €uro ja nochmal. Wir sind über jeden €uro dankbar ;)

Samstag, 25.12.10 Frohes Fest

Wir wünschen allen Lesern - und das sind mittlerweile über 2200 (wobei wir wahrscheinlich schon knapp 2000 mal auf der Seite waren) schöne Feiertage und die Erfüllung Eurer Wünsche. Unsere - Schneefreiheit und arbeitstauglichere Temperaturen - scheinen noch auf sich warten zu lassen.

Wir hätten gern so ein Weihnachten gehabt (Florida 2003):




















Stattdessen sieht es jetzt so aus:















Der Tiefbauer ist bis auf die Entfernung der "kleinen Hügelchen" fertig und unsere Bodenplattenbauer haben die schweinerosa Dämmung ausgelegt. Zum Glück sieht man die Farbe später nicht mehr...









Und da kommt die Mehrsparteneinführung mal rein. Das schon liegende Rohr darf das Regenwasser vom Hauswirtschaftsanbauraum zum Kanal bringen.

Dienstag, 14.12.10 Nicht ganz problemlos...

Heute morgen dann gleich mal bei der Stadt angerufen, ob es in Ordnung geht, dass wir den Aushub vorübergehend auf dem leeren Grundstück deponieren. Und das nahezu Unglaubliche trat ein: nachdem sich vier Jahre keine Sau ernsthaft für das Fleckchen interessiert hat, gibt es jetzt ein Kaufangebot, das bei der heutigen Stadtratssitzung behandelt wird.

Die Käufer sind naturgemäß nicht auf einen Haufen Erde mehr versessen. Also wieder den Unternehmer angerufen - der Baggerfahrer hatte aber schon angefangen, so dass jetzt ein "kleiner Hügel" (mit ca. 3m Höhe) das Grenzgebiet ziert. Die Stadt war aber so nett, dass wir den Rest (noch viel mehr) auf ihre schmale Grünfläche rechts der Einfahrt stapeln dürfen - und möglichst schnell von da auch wieder weg. Aber das sollte klappen.

Jedenfalls ne Menge Aufregung, aber dafür ist das Loch jetzt auch stattlich. Statt des laut Bodengutachten zu erwartenden Bauschutts gabs auch fast nur Erde und ganz wenige Steine. Und ein Moped, das sein Besitzer (oder Klauer) dort entsorgt hatte. Baujahr 1960 laut Typenschild - wahrscheinlich das Einzige, was durch jahrelange Lagerung im Erdboden noch rauszufinden ist.

Zumindest das mit der Deponie sollte jetzt kein Problem mehr sein. Ein Stein weniger im Erdreich ist gleich ein Stein vom Herzen gefallen. Morgen kommt dann der Verantwortliche für die Bodenplatte. Mal sehen, wie dessen Zeitplan wetterbedingt aussieht.

Vom Fortschritt gibts auch noch zwei Bilder:

Mächtige Hügel auf der stadtlichen Grünfläche














Und das Loch, das bereits fleissig mit ner Rüttelplatte verfestigt wird (aber auch so "tragbar" aussieht)

Montag, 13.12.10 Let's get it started

Nach den Wetterberichten hatten wir eigentlich die Hoffnung aufgegeben, aber heute morgen kam der erlösende Anruf: die Aushubarbeiten werden gestartet. Also kurz fertig gemacht und mit allen Ordnern und Lappie losgezogen.

Kurz vor 10 dann der Startschuss. Drei Mann der heimatlichen Firma DeCandido samt Bagger, Rüttelplatte und Tieflader. Nach einigen Vorgesprächen gings auch recht schnell los. Probleme ließen auch nicht auf sich warten, aber dazu war Carsten ja vor Ort:

Nachdem zu erwarten war, dass der Versorgergraben von jetzt bis Anfang Februar, wo er letztendlich benötigt wird, wieder einstürzt, konnten wir uns mit den Stadtwerken entgegen des ursprünglich vorgesehenen "offenen Grabens" doch auf die Verlegung von Leerrohren einigen. Die wurden flugs bei der benachbarten Baustoffunion besorgt (schlappe 126 €uro).

Außerdem waren wir uns mit den Höhen uneinig, so dass unser Vermesser, der zufällig in der Nähe war, nochmal anrücken musste. Aber so konnten wir wenigstens sicher sein, dass unser Haus am Ende nicht einen halben Meter zu hoch oder tief steht.

Ebenfalls entgegen der ursprünglich ausgemachten Regelung bestellten die Stadtwerke auch nicht die benötigte Mehrsparteneinführung von Hauff für Wasser / Strom / Telefon. Also auch da angerufen und die bestellt. Mal sehen, ob sie rechtzeitig hier ankommt.

Und zu schlechter letzt die Mitteilung, dass es Probleme mit der Abfuhr des Aushubs gibt, da der Sub der Baufirma bei diesen Bedingungen nicht fahren will (oder nur gegen deutlichen Aufpreis). Alternativ wird das Zeug jetzt auf dem benachbarten Brachgrundstück gelagert - wobei wir das erst noch mit dem Grundstücksbesitzer Stadt abklären müssen.

Gestern haben wir auch noch bei ebay einen günstigen Baustromkasten erstanden. Der Elektriker, der für Fingerhaus die Arbeiten ausführt, hatte (wohl wegen der Entfernung) ein für uns horrendes Angebot geschickt. Daher beobachteten wir den "Baustromkasten-Markt" auf ebay schon seit geraumer Zeit. Das Ding steht zwar nicht grad um die Ecke in Thüringen, aber ein Kollege wohnt in der Nähe, der ihn abholen kann - eine glückliche Fügung.

Alles in allem ein Tag, der vermutlich genauso viel an Handykosten gebracht hat, wie sonst ein ganzer Monat. Aber zumindest gehts sichtbar voran :)

Und hier die Bilder dazu:

Das fast unberührte Stilleben kurz vor dem Eintreffen von...












trara...dem Bagger!














Zuerst mal "Schneeschippen" für Fortgeschrittene












Schnell stellen sich erste Erfolge ein













Und auch die Zufahrt mit Carport können sich sehr Phantasievolle nach kurzer Zeit vorstellen

Mittwoch, 01.12.10 Schneeverzögerung

Nachdem sich ja viele Menschen über Schnee im allgemeinen und die Aussicht auf "Weiße Weihnachten" im besonderen freuen, müssen wir dieses Jahr widersprechen: wir hatten auf möglichst wenig Kälte und naturgemäß dann auch wenig Schnee gehofft.

Leider macht uns Petrus einen Strich durch die Rechnung. Letzte Woche sah es kurzfristig so aus, als ob unsere Erdwärmebohrung diese Woche noch durchgeführt werden könnte. Herr K. von Alpine Energie aus Biberach und wir kamen überein, die drei Bohrungen morgen bzw. übermorgen durchzuführen. Die vorgesehene Lage unter der zukünftigen Terrasse änderten wir in Richtung Straße, da eine Beschädigung der Erdsonden bei den anstehenden Tiefbauarbeiten nächste Woche (Petrus, wir schauen in Deine Richtung, das möglich zu machen) nicht ausgeschlossen gewesen wäre.

Für die Bohrungen bräuchten wir übrigens auch Bauwasser und Strom. Strom hätten wir von unserem Nachbarn bekommen. Bauwasser hatten wir eigtl. ausgeschlossen, da Fingerhaus uns mitgeteilt hatte, dass sie lediglich 100-200 Liter benötigen würden. Dabei wurde anscheinend nicht an die Erdwärmebohrung gedacht, die nach Angaben von Herrn K. ein Vielfaches davon brauchen. Also noch schnell den Anschluss bei der Stadt beantragt - mit 65 €uro inkl. Wasser ein absolutes Schnäppchen.

Andere Schnäppchen haben wir diese Woche noch beim Obi erstanden: dank 20 % Rabatt gabs ne Duschkabine und -tasse fürs Kinderbad, Armaturen fürs Elternbad und einen Waschtisch. Trotz des Diskounts haben wir letztendlich 1400 €uro ausgegeben, sind aber mit dem Ergebnis durchaus zufrieden.

Jetzt ist Warten und Bangen angesagt, ob die Bodenplatte zeitgerecht fertig wird. Bei einem Blick aus dem Fenster schwindet die Hoffnung. Der Zeitpunkt der Erdwärmebohrung steht erstmal in den Sternen...

Mittwoch, 17.11.10

Nachdem wir vor einer Woche noch einen verzweifelten Last-Minute-Versuch mit einer heimatlichen Baufirma für die Tiefbauarbeiten versucht hatten, wurden wir auch tatsächlich belohnt. Deren Angebot lag letztendlich gut 3000 €uro unter dem bislang günstigsten (und nochmal so viel über unserer Kalkulation).

Beim Gespräch mit der Firma (DeCandido aus Gollhofen) stellte sich heraus, dass die auch schon oft als Sub für Fingerhaus tätig waren und auch die Bodenplatte hätten ausführen können (was uns wohl auch Geld gespart hätte; aber auf die Idee sind wir ja überhaupt nicht gekommen).

Zeit haben sie nur in der letzten von uns vorgegebenen Woche (49. KW; ab 05.12.). Wir müssen also hoffen, dass Petrus seinen Winter noch etwas zurückhält, damit da auch alles problemlos abläuft.

Unser Glück geschmälert hat das Eintreffen einer Mitteilung von Fingerhaus, dass die Firma Viessmann aufgrund unserer Bodenklasse (zum Teil Bodenklasse 6) eine "Hammerbohrung" durchführen muss, die gleich mal 768 €uro mehr kostet als vorgesehen. Wir haben hier mal remonstriert, da die Bodenklasse von Anfang an durch unsere beiden mitgelieferten Bodengutachten bekannt war und wir davon ausgingen, dass das in der ersten zusätzlichen Erhöhung der Kosten von 2000 €uro mit inbegriffen war. Können wir ja nichts dafür, wenn bei Viessmann keiner die gelieferten Unterlagen durchschaut. Auf eine Antwort warten wir noch.

Am Freitag fand Karin dann einen potenziellen neuen Esstisch für uns: wir wollten entweder ein 90 oder 100 cm breites Modell mit mindestens 190cm Länge zum Ausziehen oder mind. einen 200cm Tisch. Bei Küchen Fischer fanden wir ein Ausstellungsstück in 200x100cm mit einem kleinen Mangel (ein kleiner Riss an einer Seite), der dafür lediglich 199 €uro kostete. Nachdem alle anderen bislang mindestens das doppelte, meistens aber ein vielfaches kosteten, beschlossen wir zuzuschlagen.

Stellte sich noch das Problem des Transports: unsere Pkw sind dafür einfach zu klein. Bei der benachbarten Autovermietung wollten sie für einen Sprinter inkl. 200 km gut 76 €uro, bei Sixt sogar wesentlich mehr. Glücklicherweise sind wir seit dem Küchenkauf bei mömax Kundenkarteninhaber. Hier haben wir einen 3,5 Tonner für schlappe 22 €uro für 3 Stunden bekommen (für den Transport der - ähem - dort gekauften Sachen).

Bei Bauhaus hatten wir außerdem eine Badewanne (Acryl, 180x80cm) zum Schnäppchenpreis gesehen, die wir auch gleich noch mittransportieren wollten.

Unser Dienstag sah also so aus: zum Bauhaus nach Stein, Wanne kaufen und bereitstellen lassen. Weiter zu Küchen Fischer und den Tisch gekauft und einpacken lassen. Im Anschluss zum mömax, Transporter geholt, zurück zu Fischer, Tisch eingeladen, weiter zum Bauhaus, Wanne rein, und schon waren wir auf dem Weg zur vorübergehenden Lagerstätte nach Bad Windsheim. Und nach kürzestem Aufenthalt zurück zum mömax im Feierabendverkehr.

Irgendwie haben wir alles in gut 5 Stunden geschafft; dafür haben wir jetzt einen schönen Esstisch und eine Badewanne für zusammen grad mal 400 €uro. Schön, wenn mal was klappt, wie vorgesehen und dazu noch günstig abgeht.

Der Vermesser war zwischenzeitlich auch da und hat die Vermessung für den Tiefbauer ausgeführt. Von uns aus könnte es also losgehen, aber ist noch gut zwei Wochen Geduld angesagt...

Montag, 08.11.10 Mit beiden Füßen zurück ins Bauprojekt

Noch in Malaysia hatten wir beim Anschalten von Karins Handy festgestellt, dass wir diverse Anrufversuche verpasst hatten. Eigentlich von allen, denen wir Bescheid gegeben hatten, dass wir im Urlaub sind.

Auf dem Rückweg riefen wir daher gleich mal beim Landratsamt: die gute Nachricht, dass unsere Baugenehmigung vorliegt, wurde von der negativen überschattet, dass wir sie nicht wie persönlich vereinbart dort abholen können, sondern sie sie doch zur Gemeinde geschickt hatten. Also raus aus dem Zug nach 24 Stunden unterwegs und gleich mal dorthin. Dafür war sie mit 650 €uro noch erschwinglich.

Zu Hause erwarteten uns noch mehr Rechnungen: die Erdwärmebohrung wurde genehmigt – kostet natürlich auch Geld, nämlich 420 €uro in unserem Fall. Die Stadtwerke Langenzenn hätten zu guter Letzt auch gerne eine Überweisung von 76 €uro für das Vorgespräch am Bauplatz mit Herrn Lohrey am 04.10.10.

Alles nicht so tragisch. Bedauerlicher ist, dass sich kein Tiefbauer zu finden scheint, der halbwegs zu unseren geplanten Konditionen zu haben ist. Vorgesehen waren 12.500 €uro, aber unser niedrigstes Angebot liegt bei knapp 19.000 €uro. Wir hatten insgesamt 11 Angebotsanforderungen nach telefonischer Voranfrage verschickt. Tatsächlich zurück kamen zwei, dazu eine Ablehnung, weil der Unternehmer schon von einem der beiden Angebotsabgeber (dem teureren) als Subunternehmer engagiert worden war.

Unsere myhammer Ausschreibung erbrachte ein zusätzliches (Spaß-)Angebot: ein in Nürnberg ansässiger Unternehmer hat mal gut 47.000 €uro veranschlagt – wohl weil er gesehen hat, dass sich kein Konkurrenzangebot (trotz vier Beobachtern) findet. Man kanns ja mal probieren, aber so verzweifelt sind wir doch nicht.

Trotzdem wird’s wohl ein ziemlich dicker saurer Apfel werden, den wir da schlucken müssen.

Sonntag, 17.10.10 Tiefbauer

Diese Woche kamen die langersehnten Ausschreibungsmodalitäten für den Tiefbauer von Projektbau. Muss ganz schön viel können, wenn er unser Erdbuddler werden will:

- Mutterboden 20-30cm abschieben und Aushub (ca. 230 Kubikmeter) wegfahren und entsorgen
- Verdichtungsfähiges Verfüllmaterial (wir haben gelernt, was "45er" Schotter ist...) liefern, verdichten und einbauen
- Kanalanschluss freilegen und Kanal zum Haus ziehen
- Regenrohrleitungen verlegen
- Geotextil liefern und verlegen (das wird zwischen Erde und Schotter gelegt; sorgt wohl für ne bessere Druckverteilung auf den Boden)
- Herstellen des Versorgungsgrabens mit zweiter Anfahrt zum Verschließen des Ganzen

Beim letzten Punkt hatten wir überlegt, ob wir das selber machen, uns letztendlich jedoch dagegen entschieden: der Versorgergraben ist gut 1,20 tief. Ein bisschen Sand reinschaufeln und Erde wieder draufschmeissen hätten wir wohl geschafft. Allerdings muss das Zeug auch wieder verdichtet werden und dafür extra Maschinen ausleihen ist uns dann doch die kleine Ersparnis nicht wert. Muss halt woanders weniger ausgegeben werden...

Jetzt sind wir gespannt, wer von den nach momentanem Stand zehn angeschriebenen Tiefbauern das beste und hoffentlich locker ins Budget passende Angebot abgiebt. Hatten übrigens alle email, was den Prozess erheblich vereinfacht hat - Ausschreibung plus Bodengutachten angehängt nach telefonischer Interessenanfrage und ab geht die wilde Lucie.

Jetzt kann unser Urlaub eigentlich kommen :)

Sonntag, 10.10.10 Bodenplatte und mehr

Diese Woche stand das Treffen mit dem Bauleiter der Bodenplatte (Herr L. von Projektbau) und den Versorgern (Wasserwerk und Elektrizitätswerk). Kurze Zeit stand das Treffen mal auf der Kippe, da Herr L. einen Notfall (Kran vs Hauswand; Kran der vorläufige Sieger) versorgen musste.

Aber Ende gut - alles gut, mit ein paar Minuten Verspätung konnte es losgehen. Schnell merkte man, dass Profis unter sich waren (Carsten mal ausgenommen), so dass die Versorger auch nach 10 Minuten wieder entlassen wurden. Geeinigt wurde sich auf einen "offenen Graben" (=Neuland für uns; müssen wir noch googeln) und eine Mehrsparteneinführung (besorgt E-Werk), die in der 6. Kalenderwoche eingebracht werden sollen. Wenns nicht gefriert, was Anfang Februar ja nicht sooo außergewöhnlich wäre. Petrus darf also schon mal angerufen werden, damit das dann zeitig klappt und nicht alles aufhält.

Anschließend durfte Carsten mit Herrn L. die übrigen Details (Schotterung Carport; Kranabstellplatz; Kanal; etc.) besprechen. Dabei durften wir auch erfahren, dass wir einen Vermesser für die Grob- (das Loch, das der Erdbauer ausheben und mit Schotter verfüllen/verdichten darf) und Feinabsteckung (das "Schnurgerüst" auf dem Schotter anschließend) brauchen. Kosten mit denen wir nicht gerechnet hatten, aber die ersten ihrer Art. Wir warten seitdem, dass uns die Details für die nötige Erdbewegerausschreibung zugehen, damit wir auf Angebotssuche gehen können. Wird langsam Zeit, da ja auch unser Urlaub ansteht und wir das vorher erledigen müssen.

Den Vermesser haben wir dann gleich am Mittwoch auf Empfehlung unseres Freundes Jürgen verpflichtet. Klang nett und Preise blieben im Rahmen (je nach Aufwand irgendwo zwischen 350 und 650 €uro). Einen Tiefbauer hat er auch gleich empfohlen, der aber eh schon in unserer Liste derer ist, die wir anhauen wollen.

Einen ortsansässigen Elektriker haben wir ebenfalls noch gefunden, der uns den Baustrom anschließen muss (an den Verteiler, den wir noch herzaubern müssen). Das dürfte eine der niedrigeren Rechnungen des Projekts werden.

Die Firma Viessmann hat sich auch gemeldet und uns den Antrag auf Bohrgenehmigung in 4-facher Ausführung geschickt. Leider waren zwei kleinere Fehler drin, so dass wir die betreffenden Seiten auch gleich 4 Mal nochmal ausdrucken durften. Aber dafür ist der Antrag gleich abgegeben. Dabei haben wir im LRA erfahren, dass unser Bauantrag noch nicht eingegangen ist. Die Stadtratssitzung war ja bereits am 28.09., aber Gedanken machen wir uns deswegen auch nicht. Wurde ja vorher alles schon genehmigt, was außerhalb des Bebauungsplans war.

Zu guter Letzt haben wir noch einen bekannten Handwerker verpflichtet, der mit uns die Böden in den Bädern (momentaner Favorit: Vinyl), die Wandfliesen dort und die Fliesen im Eingangsbereich verlegen soll.

Nächste Woche steht dann noch die Suche nach einem Tiefbauer an, dann wäre das vorerst wichtigste erledigt.