Posts mit dem Label Fußboden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fußboden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 03.05.11 Es wird Zeit...

... für einen Blogeintrag. Wir sind quasi überfällig. Zunächst hatten wir müde gelächelt, als wir bei anderen gelesen hatten, dass sie zu fertig waren zum bloggen. Mittlerweile schlafen wir abends um 22:00 Uhr auf dem Sofa ein. Auch kein Wunder, wenn man von früh acht bis abends 18:00 Uhr irgendwas auf der Baustelle rumtorkelt. Und in der Arbeit ging das Schreiben seltsamerweise auch nicht...

Es ist auch viel passiert seit dem letzten Eintrag: unser Fliesenleger hat die Bäder fertig gefliest, der Boden im Wohnzimmer wächst und der Eingangsbereich ist auch schon vollendet. Fehlen noch die Teppichböden (es gibt einfach zu viel Auswahl - manchmal wären die DDR-Zeiten schon hilfreich...) und das Verlegen des Laminats im Arbeits-/Gastzimmer.

Und der Außenbereich. Kleinigkeiten also :)

Die Erdwärmeinstallationsfirma alpine-energy schaut auch nochmal vorbei. Die hatten uns damals angeboten, einen Verteiler zu setzen, um im "Störfall" (wir wollen nicht gleich von Fukushima ausgehen) gleich zu wissen, welches der drei Bohrlöcher versagt hat. Allerdings hätte uns der Spaß knapp 1000 Euro gekostet und Viessmann war der Meinung, dass diese Bonusinstallation verzichtbar ist. Mittlerweile hat sichs Viessmann doch anders überlegt und die Älpeines dürfen nochmal anrücken.

Das hat gleich zwei Vorteile: zum einen müssen wir die Zusatzkosten jetzt nicht tragen und sie haben auch gleich noch nen Minibagger im Gepäck. Der Schotter unserer Einfahrt will nämlich noch umverteilt werden. Perfekt - zwei Fliegen mit einer Klappe.

Und jetzt noch ganz schön viele Bilder, die sich in knapp zwei Wochen angesammelt haben:


Schnee bei 20 Grad? Nein...Pollen, von denen wir massig haben. Karin hat sich aus Symphatie auch gleich mal nen Heuschnupfen zugezogen, damit Carsten nicht allein leiden muss. Hätte es nicht gebraucht.







Wir sind ein herausragender Grund, warum die Firma PCI - laut Fliesenleger Friedrich "der Mercedes unter den Sanitärartikeln - auch in der kommenden Bundesligasaison den FC Augsburg sponsern kann. Aber das Zeug scheint tatsächlich gut zu sein, wenn man die Ergebnisse betrachtet.






Nämlich so: unsere Dusche mit sündhaft teuren Mosaikfliesen und Ablage links.













Die Schuppeninspektion durch Karins Eltern. Fehlt noch die Tür, aber die liegt bereit. Deren Verblendung hat der Hornbach Lieferant vergessen. Jetzt muss er zur Strafe auch noch die Natursteinfliesen, den Kleber dazu und nen Kondenstrockner mitbringen. Das hat er nun davon!






So sehen die Granitverblender aus. Wir hatten gespannt auf die Lieferung für den Hornbach gewartet, da die zur Ansicht aufgehängten ziemlich braunlastig waren und dann ausgeschieden wären. Der vorrätige Rest sah aus wie das Muster hier - also schön, war aber zu wenig. Das Warten hat sich gelohnt - wir kriegen 8qm helle Fliesen.





Eine Brücke, weil die Fliesen noch nicht fest waren. Rechts an die Wand kommen die Natursteinfliesen.















Aller Anfang ist schwer. Wir haben uns zur vollflächigen Verklebung entschieden und das natürlich vorher noch nie gemacht. Aber dank Tipps von unserem Fliesenspezialisten und Papas Anleitung gings doch irgendwann ganz gut.







Zwei Reihen abmessen und trocken vorlegen, anzeichnen, Kleber mit Zahnspachtel aufziehen, Dielen in Nut oder Feder (auch nach 100 Erklärungen kann ichs mir nicht merken) mit Ponal beschmieren und rein damit. Anklopfen, evtl. mit Zugeisen reinziehen. Fertig. Klingt einfach, ist auch fast so.





So sieht das Ergebnis dann aus. Komplizierter wurde es bei unserem Estrichproblem in der Küche (im Vordergrund), denn die abgehobelten Dielen wollten immer aufstehen. Ungefragt. Das mussten wir mit professionellen Dielenbeschwerern unterbinden.





So sehen die "Rembrandt-Dielen" aus der Nähe aus. Zum Glück haben sie eine Fase, so dass es nicht auf den erste Blick auffällt, wenn die Fugen etwas breiter sind. Nachdem es sich auch um ein Qualitätsprodukt aus dem Osten handelt und unsere Lagerung die Wochen seit der Lieferung bestenfalls suboptimal war, kommen doch mal etwas weitere Stöße vor.





Im Hauswirtschaftsraum waren eigentlich Fliesen geplant. Und auch schon gekauft. Aber bei den vielen Rohren und Ecken wär das eine üble Schnippelei geworden. Also zurück zum Obi und stattdessen PVC geholt. Sieht auf den ersten Blick auch nach Fliesen aus - aber nur auf den ersten - und lässt sich einfacher hinzaubern.










Selbst der fleißigste Helfer braucht mal ne Pause...

Donnerstag, 07.04.11 Die Höllenmaschine und mehr

Anfang dieser Woche gings auch für uns endlich los. Schluss mit den Kleinigkeiten, "Buckeln" war angesagt. Dafür haben wir ja auch Urlaub, Überstunden und sonstige Freizeit beantragt.

Montag hat der Regen aber gleich mal das vorgesehen Setzen der Rasenkantensteine, die als Begrenzung für die sogenannte "Sauberkeitsschicht" herhalten sollen, verhindert. Die Steine hatten wir in vier Anläufen beim Hornbach besorgt. Jeweils 280 Kilo Zuladung pro Fahrt für unsere Autos waren das Limit.

Also wurde am Montag "Plan B" aufgerufen und der Estrich geschliffen. Die geliehene Maschine sieht eigentlich ganz unschuldig aus. Aber sie hats in sich. Nach gut 15 Minuten hatte Carsten den Dreh jedoch raus: das Griffstück gegen die Hüfte gestemmt gings doch halbwegs in die vorgegebene Richtung. Dafür ziert ein blauer Fleck jetzt die Magenregion; hatte zunächst was von Rodeo das Ganze.

Nacharbeiten mussten wir an den Kanten im Anschluss mit einem kleinen Dreiecksschleifer. Das hielt letztendlich noch einen ganzen Tag auf. Aber dafür haben wir jetzt "Babypopo"-Qualität.

Dienstag kamen als fleissige Helfer Carstens Papa und Bruder. Gemeinsam wurden in den nächsten zwei Tagen die Rasenkantensteine gesetzt und die Dachrinnen angeschlossen.

Mittwoch und Donnerstag schlug auch endlich wieder die Tiefbaufirma auf. Ein netter Baggerfahrer verteilte unseren Mutterboden, kümmerte sich um die Lkws für die Entsorgung (waren jetzt glaub 8 Lkw) und orderte noch eine Ladung Schotter nach (für die Sauberkeitsschicht). Lediglich die Wartezeiten, bis die Lkw unregelmäßig auftauchten, trübten den guten Gesamteindruck.

Nebenbei wurden unsere Dielen und Fliesen geliefert. Und der Sockelputz von Karin mit Tiefgrund gestrichen.

Die Dielen lassen wir teilweise noch 5 mm abschleifen. Unser Bauleiter hat es gut gemeint und den Estrich in der Küche 5 mm anheben lassen, da er dachte, dass dort gefliest wird. Sind aber die selben Dielen wie im Wohnzimmer, so dass unser Küchenboden jetzt zu hoch ist.

Um das also auszugleichen, haben wir die an der Unterseite schlechten aussortiert und trocken "probegelegt". Jetzt numerieren wir sie noch durch und lassen sie anschließend abschleifen. Kleiner Fehler - große Wirkung. Waren so 2 h Arbeitszeit bislang und jetzt müssen sie erst noch zum Schreiner, der dafür extra vorher und nachher seine Hobelmaschine reinigen muss. Ziemlicher Aufwand, aber alle anderen angedachten Lösungen erschienen uns wesentlich schlechter.

Nächster Schritt wird unser Geräteschuppen morgen, ab Samstag gehts an Wandfliesen und Bodenbeläge. Mit Riesenschritten gehts voran...

Und hier die Bilder dazu:



Nach der Einsatzbesprechung rennen alle los...

















Carsten und der Hellride. Leider kommen die grauen Haare (ein Vorgeschmack auf die Zukunft....wenn da überhaupt noch Haare da sind) auf dem Bild nicht so toll raus














Links darf demnächst der Schotter
rein - wenn der Buntsandsteinputz
dran ist
















Kleiner Kollateralschaden. Den Kampf "Pickel vs KG-Rohr" hat eindeutig der Pickel für sich entschieden. Jetzt bin ich grad am rätseln, ob man den fränkischen "Biggl" auch tatsächlich wie die nervige Gesichtserhebung schreibt. Keine Ahnung muss ich zugeben.






Der Schaden konnte aber mit diesem praktischen Reparaturset geflickt werden. Wozu der gute Händlmaier nicht alles taugt.











Irgendwann siehts dann fast professionell aus















Das Abfuhrgeschäft brummt. Hatten zeitweise ne Lkw-Schlange. Schön, wenn die hässlichen Haufen endlich weg sind











Unser kleines Helferlein. Und ein Zitat, wie es in einer Klausur stehen könnte: "Auf mögliche steuerrechtliche Verstöße wird hier nicht eingegangen."










Und wo wie bei Verstößen sind. Da stand ein sehr dorniges Gebüsch. So ein Bagger hat damit kein Problem und schon ist Platz für schöne Pflanzen. Auch wenn das Stück strenggenommen ein bissi außerhalb unseres Grenzsteins ist.









Die "Trockenlegung" der Küche














Wo eben noch riesige Hügel standen,
plötzlich gähnende Leere...









Und wenn wir wieder mal einen Baggerfahrer brauchen - Neffe Luis sitzt in den Startlöchern