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Freitag, 11.02.11 Dach und Detailarbeiten

Nach der Aufstellung mit riesigen Fortschritten - also für den Laienbeobachter zumindest - gings am Donnerstag und Freitag hauptsächlich am Dach weiter. Planen, Lattung und jetzt auch die Vitosol Solaranlage wurden angebracht.

Carsten konnte nach 3 Tagen buddeln auch endlich die Enden der Leerrohre für die Versorger (ein 100er für Wasser, zwei 50er für Stom und Telefon) freilegen, sowie die Schläuche der Hauff Mehrsparteneinführung finden. Nicht ohne Schwierigkeiten - bei einer Gerüststütze fiel der Fuß weg, nachdem er lang genug darunter Schotter entfernt hatte. War zwar aufgrund der Schwerkraft zu erwarten, trotzdem überraschts einen letztendlich doch. Aber dank des Namensvetters professioneller Unterstützung konnte das Eck mit einer Diele wieder abgestützt werden. Jetzt können die Stadtwerke Anfang nächster Woche kommen und Strom / Telefon (Montag), sowie Wasser (Dienstag) anschließen.

Im Gegensatz zu dem ein oder anderen Bauherren klappt bei uns die Kommunikation mit deren Verantwortlichen bislang einwandfrei. Arbeiten werden auch kurzfristig erledigt und Absprachen eingehalten.

Wir haben uns übrigens dafür entschieden, dass die Stadtwerke einen provisorischen Anschluss im Hauswirtschaftsraum mit 32 A Absicherung setzen, so dass zum einen dann genug Saft für die Estrichmaschine da ist und wir zum anderen in den zum Vergleich mit dem Baustrom günstigeren Normaltarif kommen. Spätestens bei der Estrichtrocknung macht das ja dann eine ganze Menge aus. Hoffen wir.

Außerdem haben wir heute von allen Zimmern Bilder angefertigt, so dass dank der (bis auf zwei Zimmer) offenen Decken hoffentlich ersichtlich ist, wo die Kabel laufen, wenn wir später doch einmal bohren müssen. Allerdings wird das wohl ein optimistisches Unterfangen, wenn man die "Kabel-Autobahnen " zum Beispiel im Wohnzimmer so betrachtet. Aber Bilder schaden zumindest nicht und das ging auch relativ schnell.

Morgen werden wir den Hauswirtschaftsraum schon mal streichen, da wir sonst nicht mehr hinkommen, wenn die Wärmepumpe an ihrem Platz steht. Mal sehen, ob wir den später trotzdem noch verputzen lassen.

Dazu haben wir vom Trupp schon mal den Schlüssel bekommen. Unser erster Hausschlüssel - auch ein schönes Gefühl!



Donnerstag war hauptsächlich Dach-Latten angesagt











Die ausgebuddelte Mehrsparteneinführung verbirgt sich hinter den Holzbrettchen. Nachdem sich die 4 Schläuche nicht gleich gezeigt haben, musste Carsten unterhalb der Bodenplatte mit der Hand buddeln und sich anschließend vom oberen Ende nach unten weiterarbeiten. Dabei fiel dann am sichtbaren Gerüstteil Fuß und Bohle weg. Aber Ende gut, alles gut...jetzt könnten wir auch unter der Ecke doch noch nen Kellerraum einsetzen. Mmmh...








Eine unserer Kabelautobahnen...


















Tagesende am Donnerstag














Am Freitag morgen hob ein weiterer Kran die Ziegel und die Vitosol aufs Dach.

Mittwoch, 09.02.11 Die Aufstellung geht weiter

Heute morgen kamen wir erst zur Kaffeepause - also als Veranstalter. Die Jungs waren bis dahin schon alle fleißig - die Decke des OG lag mittlerweile und es ging schwer aufs Dachaufstellen zu.

Zu den bereits anwesenden 3 Elektrikern der Fa. Schilling gesellten sich noch zwei weitere. Außerdem waren auch die Gerüstbauer noch den ganzen Tag im Einsatz (und später begeistert von ihrem Werk).

Für uns gabs neben Arbeiterentertainment - also Versorgung - auch noch ein paar Punkte auf der ToDo-Liste abzuhaken.

Carsten nervte die Elektriker mit Fragen, Ausborgbitten ("Ihr habt doch so nen Fostnerbohrer..."; "Hast Du nen Zugdraht?..."Und wie benutz ich den am besten?") und Unterstützungsanfragen ("Der Zugdraht hat sich ...irgendwie... in der Wand festgehängt"). Trotzdem blieb der Elektriker absolut entspannt, freundlich und hilfsbereit. Perfekt. Letztendlich konnten so zwei Koaxkabel vom Hausverteiler zum Fernseher ins Wohnzimmer gelegt und ein Ersatzkabel - zu den vier bei FingerHaus in Auftrag gegebenen - ins Dach. Falls mal eins der vier ausfällt oder beschädigt ist. Wenn natürlich zwei kaputt gehen, sind wir auch ausgeschieden. Ein Dank für den Tip nochmal ans topfield Forum.

Etwas Ärger gabs doch - aber nicht mit den anwesenden Arbeitern, sondern mit den geleisteten Vorarbeiten des Tiefbauers: der hat die Leerrohre für die Versorger so weit verbuddelt, dass Carsten sie mühsam wieder ausbuddeln durfte. Und die Enden nicht fand. Trotz 2 Stunden Hardcore Buddeln (schwerer Lehmboden, versetzt mit Steinen in allen Größen) - für einen Beamten doppelt schwer, da ungewohnt - ist nur eins der drei gesuchten Enden in Sicht. Aber wär ja zu einfach, wenn alles reibungslos funktionieren würde.

Bislang können wir über die momentan Beteiligten nix negatives sagen. So darfs weitergehen.

Und noch ein paar Bilder von heute:

Buffetaufbau im Grauen...also Morgengrauen













Ein offener Dachstuhl?













So siehts oben aus













Maßarbeit für den zweiteiligen Kamin













So sieht das Dach aus, wenn die Abdeckung drauf liegt












Was für ein Gerüst. Die Aufsteller waren aus dem Häuschen












Und zum Schluss ein Quiz: welches Kabel hat wohl der Bauherr selbst gezogen?...






...genau. Die Lösung brauchen wir nicht schreiben.

08.02.11 Judgement Day - Aufstellungstermin

Nachdem wir in einem anderen Baublog gelesen hatten, dass es schon sehr früh losging, wurde der Wecker trotz (schwer verdientem) Urlaub auf 05:30 Uhr gestellt. Kurz vor 06:00 Uhr dann das erste kleinere Problem:

der Weiherhofer Ableger der Großbäckerei Greller öffnet erst um 06:30 Uhr! Skandal! Blöd für der Arbeiter Frühstück - wirds doch erst später bei der Kaffeepause was geben.

Also ist Carsten nach Langenzenn gedüst, während Karin die Logistik an Verpflegung sichergestellt hat.

Und siehe da: beim Eintreffen um 06:15 Uhr herrschte bereits Hochbetrieb. Ein Lkw stand zum Abladen bereit, ein Kran wartete auf seinen Einsatz und vier Mann von FingerHaus bereiteten die Bodenplatte vor. Mit Katja. Der bauinteressierte Leser kennt das Spitzenmodell (kein Model) von Knauf, das hier verlegt wurde.

Für die nicht sonderlich Bauinteressierten, zu denen wir uns auch bis vor nem Jahr zählten: es handelt sich nicht um eine weibliche Schönheit, sondern eine unspektakuläre schwarze Plane, die als Feuchtigkeitssperre dient. Das Bild dazu gibts unten, auch wenn wir jetzt die Hälfte der Leser verloren haben, die auf hübsche Damenbilder gehofft hatten.

Zügig gings mit dem ersten Teil ab 07:00 Uhr los und Schlag auf Schlag wurde abgeladen und aufgestellt. Ein zweiter Lkw brachte die Wärmepumpe und das Solarfeld - der hatte seinen Kran praktischerweise gleich an Bord.

Von FingerHaus kamen über den Tag verteilt drei Lkw mit allen benötigten Teilen. Außerdem hatten wir viel netten Besuch, so dass alles wie im Flug verging.

Zwischendurch haben wir uns noch ein paar zusätzliche Steckdosen und Außenlichtauslässe beim (selbständig mitdenkenden) Elektriker gegönnt. War wesentlich günstiger als in der FingerHaus Preisliste - mehr wird nicht verraten.

Aber genug Text - hier die 823 Bilder vom ersten Tag:

Noch vor Tagesbeginn wird Katja ausgelegt













Werbung für Bruders Arbeitgeber - Katja aus der Nähe












Unser erstes - die Westansicht der Küche. Da fliegt es...












Eine Außenwand in der Durchsicht von innen nach außen: Holzplatte - Dämmwolle mit Balken (und z.B. Abflußrohren) - Holzplatte - Außendämmung









Unsere Haustür von innen













Erdgeschosshülle













Eine Arbeitergarderobe hat sich auch gleich etabliert












Zum Glück hat uns Petrus nur kurz mit Regen erschreckt; nach ner halben Stunde war das wieder erledigt











Ein offenes Treppenelement am Hänger; hier werden im Haus noch die Kabel eingezogen, bevor die Gipsplatten aufgeschraubt werden










Da schwebt sie hin, die Decke













Irgendwie ist das Hausmontieren wie Lego früher; da gabs auch immer ne Anleitung, an die sich Carsten öfter mal nicht gehalten hat. Die Arbeiter hier folgen ihr zum Glück...









Der alte Filmhit: Drei Männer und eine Treppe












Wie oft kann man schon durch seine Treppenstufen blauen Himmer sehen? Wir hoffentlich nie mehr - Hurricanes, die uns das Dach wegblasen könnten, sind in diesen Breitengraden ja eher selten














Das rechts unten ist übrigens Karl-Heinz. Musste mal erwähnt werden.












Innen führt der dreiköpfige Elektrikertrupp von Hans Schilling ihre Operationen an der offenen Decke durch











Oder vielleicht doch noch ein paar Steckdosen vom Schnäppchenbasar?












Das hier wird mal unser Kamin - aus der FingerHaus Ofenaktion

















Es geht auch anders Petrus! Danke! Grad wars noch sonnig und im nächsten Moment...












...ist Nachtarbeit angesagt. Aber die Jungs wollten noch die Decke legen











Nach gut 12,5 Stunden Baustelle hats dann gereicht für uns. Interessant wars auf alle Fälle und trotz wenig Anstrengung für uns sind wir geschafft. Trotzdem freuen wir uns auf Tag 2 der Aufstellung.