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Montag, 23.05.11 Aus-/Um-/Einzug

Der letzte Eintrag liegt schon wieder 12 Tage zurück – Wahnsinn, wie die Zeit vergeht, wenn man „richtig“ arbeitet. Karin hatte sich immer leicht über die anderen Bautagebücher mokiert, wenn die Berichte spärlicher wurden, sobald der Einzug näherrückte. Jetzt geht es uns selbst so.

Zu dieser Situation trug auch der Internetprovider 1&1 bei, aber dazu ein andermal mehr.

Es ist jedenfalls viel passiert die letzten beiden Wochen. Das Wichtigste:

Wir sitzen im Moment (also Sonntag abend um 22:00 Uhr) auf unserer neuen Couch. Unser Umzug fand nämlich am Samstag statt. Morgens pünktlich um 08:30 Uhr rückten unsere vier Helfer Christl, Hasl, Helmut und Martin an und nach einer der kürzesten Einsatzbesprechungen der Umzugssgeschichte (das meiste Zeug muss in den Transporter) gings los.

Selbst Problemfälle wie „Anke“, „Janine“ oder „Aneboda“ (die Decknamen des schwedischen Möbelhauses um die Ecke für unsere Einrichtungsgegenstände) wurden schnell verstaut und nach gut zwei Fahrten war um 12:00 Uhr schon alles erledigt.

Unseren Nachbarn aus dem ersten Stock, die gut getimed am selben Tag umzogen, erging es leider nicht so gut: der für den Transporter Verantwortliche versagte und ein Helfer zog das Bett einem stressigen Umzug vor. Aber wir hoffen, dass sie letztendlich trotzdem ebenso erfolgreich wie wir waren.

So blieb noch Zeit für einen Trip zu der bereits erwähnten Schwedenexklave in Fürth, wo wir den Wikingern ihr Bestes - nämlich die Reste der Fernsehkommode „Besta“ (bitte noch einen Kringel auf dem „a“ dazudenken – den kennt die deutsche Tastatur nicht) und einen neuen Schlafzimmerschrank – abkaufen wollten.

Auch hier waren wir wieder heilfroh, dass wir Christl und Hasl noch mit hatten, da sich das Gewicht der Pakete schnell dem absoluten Limit für unser Baumobil näherten. Vom Platz ganz zu schweigen, so dass wir die Einkäufe aufteilen konnten. Hier nochmal der schriftliche Dank an die Beiden!

Was noch passiert ist:

Der Vermesser hat uns einen Besuch abgestattet. Einen teuren – die Gebühr richtet sich nach der Bausumme und bei uns läppert sich das Ganze auf stolze 750 Euro. Dann schon inklusive Steuern (Hurra). Und Garage / Carport steht auch noch nicht, so dass er nochmal kommen darf. Das ist aber schon in der Summe oben enthalten. Haben wir jedenfalls so verstanden (oder verstehen wollen…).

Und wir haben Fernsehen! Die Elektrofirma hat nochmal zwei Mann geschickt und nach etwas Kopfschütteln und scheinbarer Ratlosigkeit haben sie es hingekriegt. Unser Festplattenrekorder läuft und der Beamer liefert sensationelle Sportbilder in HD und Leinwandgröße.

Etwas schwierig gestaltete sich der Umzug des Wasserbetts. Zuerst mussten wir das Wasser ja rausbekommen, was mit zwei Schlauchstücken und mehreren Ansaugversuchen auch leidlich ging. Nur der chemische Geschmack im Mund war nicht der Hit.

Der Ab- und Aufbau wurde von Carsten und seinem Bruder Arne in Rekordzeit erledigt. Sind aber auch nur 12 Schrauben und der Rest ist alles gesteckt, was das Ganze erheblich vereinfacht. Bei der Füllung mussten wir mit Augenmaß arbeiten, was zunächst schief ging. Die nächsten Wochen stehen vermutlich noch ein paar Wassernachfüll- und Entlüftungsaktionen an.

Unser Teppich liegt mittlerweile auch komplett. Obwohl uns ARO hier einen Strich durch die Rechnung machen wollte: wir haben in den drei Schlafzimmern den jeweils gleichen und diesen auch zuerst mit nur kleineren Mängeln gelegt und mit Teppichband fixiert. Gegen das vollflächige Verkleben hatten wir uns entschieden, da es doch recht mistig ist, wenn man mal einen neuen Bodenbelag einbauen will.

Als wir den letzten Teppich in der Diele legen wollten, mussten wir feststellen, dass die Laufrichtung nicht stimmte, da die Firma Längen- und Breitenmaß verwechselt hatte. War komplett ohne unser Zutun verkehrt. Wir konnten aber tauschen und mittlerweile liegt das Ding und beschwert sich nicht mehr.

Der Umzug von Moni – unserer Katze – war übrigens fast ebenso anstrengend wie der unserer Habseligkeiten. Grundsätzlich ist sie wohl kein Fan des Autofahrens. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die bisherigen Fahrten so Negativhighlights wie Sterilisation und Tierarztbesuche beinhalteten. Zum Glück ist die Strecke nicht allzulang, aber wir haben sie noch nie so laut miauen gehört.

Zusätzlich hatten wir ein bzw. eigentlich drei heftige Gewitter, was ihre Stimmung auch nicht hob. Und zu guter Letzt noch fast den Nachbarshund näher kennengelernt. Aber jetzt am Abend entspannt sie sich deutlich. Wahrscheinlich fragt sie sich jedoch, wann der „Urlaub“ endlich rum ist und wir wieder „heim“ fahren. Mal sehen, wie lange die Eingewöhnung dauert.

Als nächstes stehen Pflastern, Terrassenbau, Garage, Treppe und mehr an. Ihr seht also – die Arbeit geht nicht aus. Aber dafür haben wir ja Urlaub.

Und noch ein paar Bilder:

Der (ganz schön teure) Vermesser. Aber zumindest findet sich unser Haus bald im Raumordnungssystem







Der falsche Teppich. Kann ja mal passieren und zum Glück gabs beim Umtausch keine Probleme. Mittlerweile liegt er brav flach am Boden






Unser Natursteinwandhighlight in der Diele. Wird aber zur Zeit wohl nicht nur von uns so eingebaut, sondern ist ein Renner unter den Bauherrn und -damen





Letztes Mal wars dank Gerüst noch einfacher. Aber auch so konnte die Schüssel eingerichtet werden und mittlerweile läuft der TV perfekt







Das Chaos vor dem Umzug






Moni wollte auch gleich mit. Oder wieder auspacken - ganz sicher sind wir uns da nicht








Glücklicherweise hat sie in luftiger Höhe von knapp 2,50m auch im neuen Heim einen genehmen Platz gefunden


Mittwoch, 11.05.11 There's somethin cookin...

Denn seit gestern haben wir eine Küche! Morgens um 08:00 Uhr standen die beiden Monteure mit ihrem Lkw vor der Tür (nachdem wir sie telefonisch lotsen durften - die Straße gibts ja erst 4 Jahre, da kann man nicht verlangen, dass die Navis sie schon kennen).

Schritt für Schritt wurden die Teile aufgebaut, aber aufgrund der Menge wurden von dem Team nochmal 2 Mann nachgeordert, so dass um 17:00 Uhr schließlich übergeben werden konnte. Wir sind zufrieden - so schön wie vorher gehofft.

Lustig war noch, als der eine erklärte, dass er noch den Rest kassieren müsste. Entweder bar oder per Lastschrift. Überraschenderweise hatten wir grade mal keine 5000 Euro einstecken, so dass wir Option zwei auswählen durften. Wir hätten mal fragen sollen, wie oft diese Beträge in bar bezahlt werden.

Außerdem haben wir diese Woche noch die Teppiche in den Kinderzimmern aka "Mancave" bzw. "großer Abstellraum" mit Carstens Papa und Bruder verlegt. Bis auf einen "ausgerutschten" Schnitt, der wohl hinter einem Möbel verschwinden muss, ging das auch. Wir haben ihn nicht komplett verklebt, sondern nur mit Teppichband. Irgendwie hatten wir keine Lust auf die Aussicht, bei einem möglichen Bodenwechsel in ein paar Jahren das Zeug rausschleifen zu müssen.

Jetzt fehlt noch der kleinste in der Diele und vor allem der jeweilige Übergang zu den Zimmern, dann sind wir dem Einzug wieder ein Stück näher.

Und die Bildchen:


Die Teppichrollen warten auf ihren Einsatz. Herr Michael A. Roth freut sich - die Insolvenz wieder ein paar Stunden nach hinten geschoben









Der noch ungesäuberte Teppich nach dem Verlegen - der Farbton ist in allen drei zukünftigen Schlafzimmern










Und das saubere Ergebnis - noch ohne Sockelleisten (die werden angeklebt)











Nachdem die Bewerbung als Traktorfahrer an der Altersgrenze scheiterte, versucht sich Neffe Luis als Reinigungskraft. Allerdings noch ausbaufähig die Leistung...













Und der Schuppen nimmt auch Gestalt an. Lediglich noch ein Traufbrett (oder wie das Ding heisst, das wir am Dach befestigen wollen, damits die Spalte abdeckt) und den Boden reinlegen.








Pünktlich um 08:00 meldeten sich die Monteure...weil sie die Adresse nicht fanden. Nicht überraschend, aber wir konnten helfen.














Unser schöner Boden wurde gleich mal zugedeckt - auch besser bei den vielen schmutzbringenden Botengängen










Die ersten Teile gingen noch schnell












Kurz darauf brach das Kistenchaos aus












Nach der Chaosphase (nennen wir sie beschönigend mal Ordnungsphase; anscheinend ist Chaosphase nämlich ein böses Wort) konnten die mittlerweile vier Monteure aber tatsächlich eine Küche rauszaubern, die dann...







...fertig so aussieht. Aaahhhh. Karin hat sie gleich mal mit einer Fertigpizza vom Ersatzitaliener (namens Norma) eingeweiht

Dienstag, 03.05.11 Es wird Zeit...

... für einen Blogeintrag. Wir sind quasi überfällig. Zunächst hatten wir müde gelächelt, als wir bei anderen gelesen hatten, dass sie zu fertig waren zum bloggen. Mittlerweile schlafen wir abends um 22:00 Uhr auf dem Sofa ein. Auch kein Wunder, wenn man von früh acht bis abends 18:00 Uhr irgendwas auf der Baustelle rumtorkelt. Und in der Arbeit ging das Schreiben seltsamerweise auch nicht...

Es ist auch viel passiert seit dem letzten Eintrag: unser Fliesenleger hat die Bäder fertig gefliest, der Boden im Wohnzimmer wächst und der Eingangsbereich ist auch schon vollendet. Fehlen noch die Teppichböden (es gibt einfach zu viel Auswahl - manchmal wären die DDR-Zeiten schon hilfreich...) und das Verlegen des Laminats im Arbeits-/Gastzimmer.

Und der Außenbereich. Kleinigkeiten also :)

Die Erdwärmeinstallationsfirma alpine-energy schaut auch nochmal vorbei. Die hatten uns damals angeboten, einen Verteiler zu setzen, um im "Störfall" (wir wollen nicht gleich von Fukushima ausgehen) gleich zu wissen, welches der drei Bohrlöcher versagt hat. Allerdings hätte uns der Spaß knapp 1000 Euro gekostet und Viessmann war der Meinung, dass diese Bonusinstallation verzichtbar ist. Mittlerweile hat sichs Viessmann doch anders überlegt und die Älpeines dürfen nochmal anrücken.

Das hat gleich zwei Vorteile: zum einen müssen wir die Zusatzkosten jetzt nicht tragen und sie haben auch gleich noch nen Minibagger im Gepäck. Der Schotter unserer Einfahrt will nämlich noch umverteilt werden. Perfekt - zwei Fliegen mit einer Klappe.

Und jetzt noch ganz schön viele Bilder, die sich in knapp zwei Wochen angesammelt haben:


Schnee bei 20 Grad? Nein...Pollen, von denen wir massig haben. Karin hat sich aus Symphatie auch gleich mal nen Heuschnupfen zugezogen, damit Carsten nicht allein leiden muss. Hätte es nicht gebraucht.







Wir sind ein herausragender Grund, warum die Firma PCI - laut Fliesenleger Friedrich "der Mercedes unter den Sanitärartikeln - auch in der kommenden Bundesligasaison den FC Augsburg sponsern kann. Aber das Zeug scheint tatsächlich gut zu sein, wenn man die Ergebnisse betrachtet.






Nämlich so: unsere Dusche mit sündhaft teuren Mosaikfliesen und Ablage links.













Die Schuppeninspektion durch Karins Eltern. Fehlt noch die Tür, aber die liegt bereit. Deren Verblendung hat der Hornbach Lieferant vergessen. Jetzt muss er zur Strafe auch noch die Natursteinfliesen, den Kleber dazu und nen Kondenstrockner mitbringen. Das hat er nun davon!






So sehen die Granitverblender aus. Wir hatten gespannt auf die Lieferung für den Hornbach gewartet, da die zur Ansicht aufgehängten ziemlich braunlastig waren und dann ausgeschieden wären. Der vorrätige Rest sah aus wie das Muster hier - also schön, war aber zu wenig. Das Warten hat sich gelohnt - wir kriegen 8qm helle Fliesen.





Eine Brücke, weil die Fliesen noch nicht fest waren. Rechts an die Wand kommen die Natursteinfliesen.















Aller Anfang ist schwer. Wir haben uns zur vollflächigen Verklebung entschieden und das natürlich vorher noch nie gemacht. Aber dank Tipps von unserem Fliesenspezialisten und Papas Anleitung gings doch irgendwann ganz gut.







Zwei Reihen abmessen und trocken vorlegen, anzeichnen, Kleber mit Zahnspachtel aufziehen, Dielen in Nut oder Feder (auch nach 100 Erklärungen kann ichs mir nicht merken) mit Ponal beschmieren und rein damit. Anklopfen, evtl. mit Zugeisen reinziehen. Fertig. Klingt einfach, ist auch fast so.





So sieht das Ergebnis dann aus. Komplizierter wurde es bei unserem Estrichproblem in der Küche (im Vordergrund), denn die abgehobelten Dielen wollten immer aufstehen. Ungefragt. Das mussten wir mit professionellen Dielenbeschwerern unterbinden.





So sehen die "Rembrandt-Dielen" aus der Nähe aus. Zum Glück haben sie eine Fase, so dass es nicht auf den erste Blick auffällt, wenn die Fugen etwas breiter sind. Nachdem es sich auch um ein Qualitätsprodukt aus dem Osten handelt und unsere Lagerung die Wochen seit der Lieferung bestenfalls suboptimal war, kommen doch mal etwas weitere Stöße vor.





Im Hauswirtschaftsraum waren eigentlich Fliesen geplant. Und auch schon gekauft. Aber bei den vielen Rohren und Ecken wär das eine üble Schnippelei geworden. Also zurück zum Obi und stattdessen PVC geholt. Sieht auf den ersten Blick auch nach Fliesen aus - aber nur auf den ersten - und lässt sich einfacher hinzaubern.










Selbst der fleißigste Helfer braucht mal ne Pause...

Montag, 07.03.11 Entwarnung :)

Seit Samstag mittag haben wir wegen des verschwundenen Baustromkastens gezittert (eigtl. sinds ja zwei - im zweiten ist der Zähler der Stadtwerke untergebracht gewesen) und die Hoffnung schon ziemlich aufgegeben gehabt. Das Kabel am Erdungsspieß, der noch da war, war lediglich abgezwickt worden, was irgendwie beides für einen Diebstahl und gegen sachgerechtes Abbauen des Elektrikers sprach.

Heute gabs dann Entwarnung, nachdem wir im Anschluss an die Nachtschicht sehr schlecht geschlafen haben: nach Rücksprache mit Herrn Ruf vom gleichnamigen Elektrikergeschäft hat er tatsächlich die Kästen schon abgeholt gehabt. Mindestens ein Steinbruch fiel uns vom Herzen und der Rest des Tages war gerettet!

Heute kam der Ausmesser des Mömax für unsere Küche. Auch das lief problemlos ab - die Höhen passen und die Bestellung wird ausgeführt. Die Lieferung ist für Ende April bzw. Anfang Mai vorgesehen, was uns perfekt in den Kram passt. Gab auch gleich noch ein paar Sonderwünsche (hochgezogene Arbeitsplatte an zwei Stellen) - mal sehen, wie groß das Loch im Budget ist, das da gerissen wird.

Außerdem waren die Verputzer bereits am Werk und haben Armierungen (oder wie dieses besseren Fliegengitter heißen) eingeputzt. Nächste Woche kommt der Rest des Außenputzes. Und schon ist dann unser Gerüst weg und das Haus in seiner ganzen Pracht zu sehen.

Den Rest des Tages verbrachten wir wieder mit Baumarkt-Leerkaufen. Dieses Wochenende gabs bei Obi wieder eine Stampede von Freitag bis Montag - auch bekannt als 20 % Personalverkauf.

Vor einem halben Jahr hat uns das schon einen Batzen Geld oder zwei gespart, diesmal mussten wir für die Bäder Produkte der Firma PCI, "der Mercedes unter den Sanitärprodukten" - sowohl preislich, als auch qualitativ, erstehen.

Nach ner Rücksprache mit Hornbach, dem selbsterkorenen billigsten Baumarkt am Ort, gilt ihre Preisgarantie auch, wenns woanders Prozente gab.

Unser Ablaufplan also, der zwar viel Zeit und Geduld fordert, aber ne Menge Geld spart:

Preise der örtlichen Händler vergleichen (das hatten wir schon vor 4-6 Wochen bei Obi, Hornbach und Baywa, sowie im Internet).

Auf die 20 % warten.

Feststellen, dass der Hornbach zwar deutlich am günstigsten ist, jedoch nach Abzug der 20 % der Obi meistens leicht günstiger ist. Bei Lastogum und Gisogrund (flüssige Gummidichtung bzw. Tiefengrund) sind sie ursprünglich fast gleich. Was bei Preisen um die 60 Euro für das Zeug gescheit reinschlägt.

Zum Obi, sich nicht von den Herden der verwirrten Einkaufswagenschieber und Schnäppchenjäger niedertrampeln lassen.

Bilder der Preise machen.

Zum Hornbach, freundlich ne Preisgarantie anfragen, den Laptop mit den Bildern aufzeigen (was bei den Verkäufern begeisterte Verwunderung hervorrief).

Warten und sich anschließend über die Ersparnis von 30 % zu den Original Obi-Preisen bzw. zwischen 10 und 30 % bei den Hornbach-Preisen freuen.

Muss man allerdings in jeder Abteilung wiederholen; lustigerweise muss das jedes Mal der Marktleiter telefonisch bestätigen, was dem armen Mann bei uns genau vier Mal passiert ist.

Wie erwähnt - wenn man Zeit und Geduld hat - kein Problem. Hätten wir noch etwas mehr Zeit zur Vorbereitung gehabt, wäre auch unser Pflaster und das Terrassenholz so vergünstigt worden. Aber die nächsten 20 % kommen bestimmt...

Morgen gibts ein Date mit unserem Bauleiter. Ab da wird auch die vermehrte Lüftungsphase beginnen, da wir heute festgestellt haben, dass der Estrich schon verdammt viel Feuchtigkeit abgibt, die sich an den Fenstern und Fensterbänken ansammelt. Da wir keinen Bock auf Schimmel haben (wie es etlichen FingerHaus Bauern im Winter erging), werden wir täglich zwei mal gen neuer Heimat düsen und Lüften.

Hier noch ein paar Bilder:


Unser Wohnzimmer...also demnächst













Kleine Preisfrage: was ist das?

Hat uns ein Kollege neulich gefragt, wie das bei uns mit dem Wasser läuft, das in den Schornstein regnet. Wir waren blank, konnten das Rätsel aber heute lösen: es läuft in das Gefäß unten. Hoffentlich zumindest.












Eine aktuelle Außensansicht. Die Fenster wurden als Schutz durch die Verputzerfirma abgeklebt.











Und hier noch das mit der Preisgarantie. Originalpreis Obi für nen Ytong-Stein mit 10 cm Breite: 2,59 Euro.

Bei Hornbach: 2,35 Euro

Obi abzgl. 20 % : 2,07 Euro

Der Preis bei Hornbach nochmal abzgl. 10 % Preisgarantie: 1,86 Euro

Bei 25 Steinen spart man also im Vergleich zum Originalpreis Hornbach 12,25 Euro. Nicht die Welt, aber wir können sagen, es läppert sich !

Samstag, 05.03.11 Strom und Diebe

Seit dieser Woche gibts jetzt auch "richtigen" Strom auf der Baustelle. Und auch das Wasser ist wieder aufgetaut, so dass ein Ärgernis weg ist.

Die Wärmepumpe wurde wohl auch in Gang gesetzt, nachdem bislang eine Platine defekt war. Somit stand einer Estricheinbringung nix mehr im Wege und das Knauf'sche Qualitätsprodukt (hoffen wir zumindest) konnte einfließen.

Dann noch zum Unerfreulichen: irgendwelche Asozialen haben es sich nicht nehmen lassen, zumindest unsere Holzlatten zu klauen. Die waren ursprünglich von FingerHaus dazu verwendet worden, die Wände und anderen Hausteile auf den Lkws zu fixieren. Normal werden die entweder entsorgt oder - wie in unserem Fall - vom Bauherren weiterverwendet. Wir hatten zum Beispiel welche für die Estrichsperre und die Deckenverstärkung für die Lampen verwendet. Auch für den Rest hätte es sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten gegeben.

Das ist jetzt nicht der Riesenverlust; glücklicherweise hatten wir die Nägel noch nicht rausgemacht, sonst hätten wir uns noch mehr geärgert. Jetzt kommt noch ein großes ABER:

Unser Baustromkasten und der zweite Kasten (mit dem Zähler) sind auch weg. Jetzt wissen wir nicht, ob der Elektriker die Sachen abgeholt hat, weil er von den Stadtwerken verständigt wurde, oder die dreisten Langfinger die auch noch mitgenommen haben. Im zweiten Fall wirds wohl teuer für uns. Beim Elektriker war leider am heutigen Samstag keiner mehr zu erreichen - es heisst also zittern bis Montag.

Unsere Versicherung würde das wohl nicht abdecken bzw. einen Selbstbehalt von 500 Euro haben. Und wie wir eine Abrechnung ohne den Zähler machen sollen, ist mir auch schleierhaft. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Hier noch ein Bild mit Estrich. Geht also vorwärts und wäre ein schöner Tag gewesen, wenn nicht...


Jetzt siehts auch ordentlich aufgeräumt aus. Mehr Bilder gibts noch nicht, da der Estrich erst aushärten muss, bevor er Carstens Gewicht tragen darf

Donnerstag, 21.10.10 Ordnung kehrt ein...

...auf unserer Wiese. Jetzt kann man sie fast schon nicht mehr so bezeichnen, nachdem Carsten mit zwei Heinzelmännchen in Form von Vätern am Mittwoch 3h dort verbracht hat. Die Rodung wurde uns vom Bodenplattenbauleiter empfohlen, damit der Vermesser sauber arbeiten kann.

Hier nochmal der Zustand vorher:
Wir hatten ja Regen befürchtet; sah bis zur Anfahrt richtig gut aus das Wetter. Kaum die Ausfahrt von der B8 genommen, hat es angefangen zu nieseln. Zwischenzeitlich auch mal heftigeres Wasser von oben, aber es hätte schlimmer sein könne. Wär aber sicher auch ohne gegangen...




Und hier der Kanalschacht und Wasseranschluss (liegt beides bereits im Grundstück). Telefonkabel schaute ebenso schon raus und das Stromkabel sollte leicht von Erde bedeckt sein.






Das "leicht bedeckt" war dann doch etwas schwerer bedeckt als erwartet. Aber in einem guten halben Meter Tiefe, nachdem Carsten schon eine Mäusewohnung versehentlich eingerissen hatte (alle 3 Bewohner haben den Weg in die Freiheit gefunden für die Tierfreunde - unsere Katze Moni hätte ihre helle Freude gehabt) , tauchte dann doch das Kabel auf.

Lag dort in Schlingen, was nochmal tiefer buddeln bedeutet hat. Nachdem es sich aber in einem Sandbett befand, war das nicht mehr so schwierig.




Derweil kümmerten sich unsere Heinzelmänner um die Kürzung des Unkrauts mit Motorsense und Muskelkraft....








Das Ergebnis kann sich dann sehen lassen, auch wenns auf dem Bild nicht sooo rauskommt...die Grenzsteine sind gut markiert, die Hecke an der Rückseite sauber getrimmt und die Wiese halbwegs gleichmäßig hoch bzw. jetzt niedrig. Der Vermesser könnte kommen




Und das freigelegte Stromkabel. Man beachte die absolut professionelle Absicherung mit den vor Ort vorgefundenen Materialien. Kann nix passieren. Also, wenn man weit genug weg bleibt...





Außerdem haben wir die Abstände zwischen den Grenzsteinen noch abgemessen und unser spezialisierter Bekannter rechnet aus, ob das auch mit den offiziellen Werten so hinkommt.Nicht, dass wir 10 qm weniger haben.

Mit unserem Vermesser haben wir ebenfalls nochmal Rücksprache gehalten. Die Grobabsteckung werden wir gemeinsam mit ihm machen; die benötigten Materialien (24 Pflocken à 1m, 12 Bretter) werden wir noch organisieren, um noch ein paar Euro einzusparen.

Außerdem waren wir gestern noch bei einem Holzgeschäft in Karins Heimat, wo wir uns ein Angebot für Landhausdielen (Eiche geräuchert und weiß geölt; für Küche, Wohn- und Essbereich) und Vinyl (Bäder) erstellen lassen. Wirkt sich wohl auch nicht nachteilig aus, dass ihr Bruder dort arbeitet. Hoffen wir zumindest.

Vorm Abflug werden wir nochmal bei unserem Bodenplattenbauer nachfragen, ob sich schon Erdwühler gemeldet haben, die preislich ins Budget passen. Und dann gehts in die Wärme...