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Donnerstag, 24.02.11 Hickups...

...ist englisch für "Schluckauf". Und bezeichnet gerne auch mal, wenn kleinere Schwierigkeiten auftreten. Von denen hatten wir diese Woche auch ein paar.

Zuerst kam eine Rechnung über gut 600 Euro vom Bodenplattenbauer für die "Verlegung der Erdwärmeleitung". Eigentlich war abgesprochen, dass die der Tiefbauer mit rein legt. Hatte er aber nicht, deswegen musste die Firma einen Minibagger organisieren und das Schotterbett nochmal aufgraben. Auf die Antwort, warum die Rohre vor Schottereinfüllung nicht wie abgesprochen mit reingelegt wurden, warten wir noch.

Ein zweites kleineres Problem ist unsere Wasserleitung: da wir am Grundstücksbeginn noch auf die Verbindung des Stromkabels warten mussten, konnten wir den Versorgungsgraben noch nicht verfüllen. Dank nem kurzen Kälteeinbruch von -12 Grad ist die Wasserleitung eingefroren. Glücklicherweise nicht geplatzt, aber Wasser kommt halt keins mehr. Normal wäre die gestern verlegte Fußbodenheizung schon angefüllt worden, aber so dauert das wohl noch. Zumindest so lang, bis die Leitung wieder "entfroren" ist. Es soll ja wärmer werden. Schon ein Abenteuer - so ein Bau im Winter.

Und die Wärmepumpe mag auch noch nicht so recht. Soll wohl ne defekte Platine sein, aber ohne Wasser ist das nicht so tragisch.

Morgen soll schon der Estrich kommen. Wir sind gespannt.

Dafür schauen die verlegten Fußbodenheizungsleitungen gut aus - und auch der Rest liegt voll im Zeitplan.

Die Telekom müssen wir übrigens ausdrücklich loben (im Gegensatz zu etlichen anderen Häuslebauern, bei denen wir mitlesen): zuerst unkomplizierter Kontakt über die "Bauherrnhotline" (was es nicht alles gibt). Anschließend durften wir zwei Pläne einsenden und uns wurde versprochen, dass es zügig geht, sobald wir soweit wären. Und tatsächlich: montags angerufen, dass der Hausanschluss möglich ist und trotz Streik (!) erfolgte der Anschluss donnerstags. Perfekt. Wenn sie jetzt noch halbwegs humane Preise hätten, würden wir auch zu ihnen gehen. Aber sie sind halt statt bei 30 €uro im Monat wie die Konkurrenz im Schnitt bei weit über 40 €uro. Zumindest kassieren sie aber 353 €uro für den Hausanschluss (bis vor ein paar Jahren gabs das noch umsonst).

Hier noch ein paar Bilder:



Der momentane Stand - schaut gut aus in der Sonne :)











Die Telekom hat fix den Anschluss installiert (das kleine Kästchen links). Dauerte kaum ne Stunde - sehr schön. Jetzt müssten nur noch die Alternativanbieter unsere Straße kennen...














Die verlegten "Schlangen". Ein Hindernislauf, wenn man mal schnell in den Hauswirtschaftsraum will (wie der Telekommann, der Viessmann Techniker und ich...)








Der laut Forum nicht grade leise Heizkreisverteiler. Nachdem unser Bett Luftlinie einen Meter weg steht, sind wir gespannt









Unsere "fast nicht auffällige" Fuba Schüssel. Jetzt muss sie nur noch funktionieren...

Samstag, 19.02.11 Ja wer schaufelt noch so spät...

...am Versorgerloch, das ist Carsten - und er flucht immer noch. So oder so ähnlich lässt sich die letzte Woche beschreiben. Schaufeln bis zum Abwinken, damit die Stadtwerke Strom, Telefon und Wasser ins Haus legen können.

Das kleinere Problem war die Elektrik. Wie vereinbart zog die E-Abteilung der Stadtwerke ihre beiden Kabel am Montag durch die Leerrohre und die Luxusmehrsparteneinführung namens "Basic" von Hauff in den Hauswirtschaftsraum. Null Problemo würde Alf sagen.

Anders sah es mit der W-Abteilung aus: "das Loch ist nicht breit genug für zwei". Außerdem ist einer der Arbeiter etwas eingeschränkt beweglich, so dass es nochmal geräumiger werden muss. Zum Schluss, also nach gefühlten 20 Stunden Buddeln, hätte wohl auch ein Rollstuhlfahrer bequem Platz gehabt.

Am Donnerstag konnte somit auch die Leitungsverlegung des (Bau-)wassers in den Hauswirtschaftsraum erfolgen. Hurra.

Die Leitungen und Kabel mussten jetzt eingesandet und der Graben wieder verfüllt werden. Carsten hatte sich dazu semiprofessionelle Hilfe von seinen Brüdern organisiert. Zu dritt gings auch wesentlich flotter als alleine.

Anschließend wurde noch das Erdkabel für den zukünftigen Stromanschluss in der Garage / Carport verbuddelt. Wenn die Männer schon mal "warmgeschaufelt" sind, muss man das gleich ausnutzen.

Zu guter Letzt sollte die Satellitenschüssel montiert werden. Kann ja nicht so lang dauern, dachte sich der Bauherr. Hat ja vor vielen Jahren im Elternhaus auch irgendwie geklappt. Ungewohnt ist jedoch das Werkeln auf dem Dach, auch wenn ein Gerüst zur Absicherung steht. Sind ja ein paar Meter bis unten.

Schon das Kabelziehen durch die Dachsparrenhalterung von Kathrein gestaltete sich wesentlich zeitaufwändiger als gedacht. Dann die störrischen Kabel mit viel gut Zureden und noch mehr Fluchen am LNB anschließen. Schwuppdiwupp sind zwei Stunden rum. Und das bei ungefähr 2 Grad Celcius ohne Pause am Dach. Das ist der Beamte nicht gewohnt (und auch der rechtschaffen arbeitende Bruder nicht).

Am Abend konnte zumindest ein Teilerfolg vermeldet werden: Schüssel hängt, Kabel sind angeschlossen. Nur ein paar "Kleinigkeiten" - kein Ton und Bild am Fernseher und wohl auch kein Signal - müssen in den nächsten Wochen noch korrigiert werden. Aber das wird schon noch.

Nächste Woche werden die Sanitär-er wieder kommen, aber wohl noch keine Rückkehr der Elektriker, um den Strom von Baustrom auf provisorischen Anschluss (mit regulärem Strom) umzustellen. Hauptsache das klappt vor der Estrichtrocknung (bei der die paar Cent mehr des Baustroms böse zu Buche schlagen würden), aber wir sind zuversichtlich.

Hier noch ein paar Bilder:

Ein kleines Chaos im Esszimmer beim Besuch der Sanitärmenschen. Mal sehen, ob es in ein paar Jahren auch so aussieht...aber Karin wird das schon zu verhindern wissen!











Ein Bad-Bild, als die Abflussrohre verlegt wurden











Und so sieht eine unprofessionelle Estrichsperre für eine Duschtasse aus - daraus schließt der geneigte Leser: Bauherrenleistung









Eine der hoffentlich seltenen Gelegenheiten unsere Wärmepumpe (Viessmann Vitocal 343) offen zu sehen. Irgendwo passen da auch 220 Liter Wasser rein















Und der Blick hinter die Vitocal. Eigentlich wollten wir irgendwo ein paar Vorratsregale aufhängen. Mal überlegen, wo wir die noch unterbringen.














Die anscheinend bevorzugte Garderobenvariante von FingerHaus (nachdem wir das auch in einem anderen Blog so bemerkt hatten)










Die familiäre Buddelkolonne im Einsatz bei der Verlegung des Erdkabels












Und der momentane Stand. Die Schüsselhalterung ist jetzt doch im Süden angebracht - war im Plan auf dem Westdach eingezeichnet. Aber taugt uns so. Jetzt muss sie nur noch irgendwann Signale übertragen.

Samstag, 12.02.11 Sturmfrei

Heute hatten wir zum ersten Mal "sturmfreie Bude". Die nutzten wir zu mehreren Detailarbeiten:

Karin strich den Hauswirtschaftsraum weiß. Eigentlich haben wir ja in unserem Ausbaupaket verputzte Wände, aber wenn die Wärmepumpe erst mal in der Ecke steht, ists nix mehr mit streichen oder verputzen. Also haben wir die Ecke schon geweißelt, damit später mal keine Gipskartonplatten mehr zu sehen sind.

Außerdem haben wir an zwei Stellen die Lattung an der Decke verstärkt: nachdem unsere noch zu kaufende Esstischlampe wohl etwas schwerer wird, trauen wir uns nicht, die nur an den Deckenplatten aufzuhängen. Daher haben wir noch ein paar Latten mehr an den Balken angebracht, um später die Lampe daran zu befestigen. Genauso haben wir in der zukünftigen ManCave verfahren, damit der Beamer besser hält und keinen Abflug macht.

Dazu haben wir die Estrichabsperrungen für die Duschwanne im Kinderbad und die Badewanne gebastelt.

Und zu guter Letzt haben wir noch die Enden der Leerrohre, die der Tiefbauer versteckt hatte, ausgemessen, damit wir sie später leichter finden, wenn die Gräben zugeschüttet sind. Alles in allem ein kurzweiliger Nachmittag.

Nächste Woche kommen die Elektriker, um den Sicherungskasten zu setzen und die restlichen Arbeiten auszuführen. Zusätzlich haben sich die Stadtwerke für den Anschluss des Stroms und Wassers angekündigt. Und "unsere" bewährte Kolonne ist natürlich auch da, um das Dach fertig zu decken, Gipskartonplatten anzubringen und zu verspachteln und und und...

Und hier noch ein paar Bilder:


Die zusätzliche Lattung über dem Esstisch












...und nochmal eingemessen vom Kabel aus, so dass wir uns später zurechtfinden beim Anbringen. Paint Shop Pro sei Dank.











Und so ähnlich haben wir auch draußen verfahren.

Freitag, 11.02.11 Dach und Detailarbeiten

Nach der Aufstellung mit riesigen Fortschritten - also für den Laienbeobachter zumindest - gings am Donnerstag und Freitag hauptsächlich am Dach weiter. Planen, Lattung und jetzt auch die Vitosol Solaranlage wurden angebracht.

Carsten konnte nach 3 Tagen buddeln auch endlich die Enden der Leerrohre für die Versorger (ein 100er für Wasser, zwei 50er für Stom und Telefon) freilegen, sowie die Schläuche der Hauff Mehrsparteneinführung finden. Nicht ohne Schwierigkeiten - bei einer Gerüststütze fiel der Fuß weg, nachdem er lang genug darunter Schotter entfernt hatte. War zwar aufgrund der Schwerkraft zu erwarten, trotzdem überraschts einen letztendlich doch. Aber dank des Namensvetters professioneller Unterstützung konnte das Eck mit einer Diele wieder abgestützt werden. Jetzt können die Stadtwerke Anfang nächster Woche kommen und Strom / Telefon (Montag), sowie Wasser (Dienstag) anschließen.

Im Gegensatz zu dem ein oder anderen Bauherren klappt bei uns die Kommunikation mit deren Verantwortlichen bislang einwandfrei. Arbeiten werden auch kurzfristig erledigt und Absprachen eingehalten.

Wir haben uns übrigens dafür entschieden, dass die Stadtwerke einen provisorischen Anschluss im Hauswirtschaftsraum mit 32 A Absicherung setzen, so dass zum einen dann genug Saft für die Estrichmaschine da ist und wir zum anderen in den zum Vergleich mit dem Baustrom günstigeren Normaltarif kommen. Spätestens bei der Estrichtrocknung macht das ja dann eine ganze Menge aus. Hoffen wir.

Außerdem haben wir heute von allen Zimmern Bilder angefertigt, so dass dank der (bis auf zwei Zimmer) offenen Decken hoffentlich ersichtlich ist, wo die Kabel laufen, wenn wir später doch einmal bohren müssen. Allerdings wird das wohl ein optimistisches Unterfangen, wenn man die "Kabel-Autobahnen " zum Beispiel im Wohnzimmer so betrachtet. Aber Bilder schaden zumindest nicht und das ging auch relativ schnell.

Morgen werden wir den Hauswirtschaftsraum schon mal streichen, da wir sonst nicht mehr hinkommen, wenn die Wärmepumpe an ihrem Platz steht. Mal sehen, ob wir den später trotzdem noch verputzen lassen.

Dazu haben wir vom Trupp schon mal den Schlüssel bekommen. Unser erster Hausschlüssel - auch ein schönes Gefühl!



Donnerstag war hauptsächlich Dach-Latten angesagt











Die ausgebuddelte Mehrsparteneinführung verbirgt sich hinter den Holzbrettchen. Nachdem sich die 4 Schläuche nicht gleich gezeigt haben, musste Carsten unterhalb der Bodenplatte mit der Hand buddeln und sich anschließend vom oberen Ende nach unten weiterarbeiten. Dabei fiel dann am sichtbaren Gerüstteil Fuß und Bohle weg. Aber Ende gut, alles gut...jetzt könnten wir auch unter der Ecke doch noch nen Kellerraum einsetzen. Mmmh...








Eine unserer Kabelautobahnen...


















Tagesende am Donnerstag














Am Freitag morgen hob ein weiterer Kran die Ziegel und die Vitosol aufs Dach.

Mittwoch, 19.01.11 Bodenplattenabnahme

Zeit für ne Plattenparty! Also zumindest hätten wir die (Boden-)Platte jetzt dazu. Wurde pünktlich am Freitag fertig und ist empfangsbereit für unser Häuschen.

Heute gabs dann die "Abnahme" mit dem Bauleiter Herrn L.; wobei ich aber weder die Glätte des Betons, noch die Maße abnehmen sollte. Im Prinzip haben wir also bestätigen dürfen, dass betoniert wurde. Eine unserer leichteren Übungen, aber so ist das mit den Vorschriften. Kennen wir uns ja ein bisschen aus mit...zumindest konnten wir noch einen störenden Betonfleck in unserem "Garten" melden; der entstand beim Ausputzen der Betonpumpe (das tolle Gerät aus den Bildern der Vorwoche). Warum die Arbeiter das aber nicht auf dem Schotter gemacht haben, wo es kein bisschen unpassend gewesen wäre, wissen die Götter. Der Bauleiter wusste es jedenfalls auch nicht und kümmert sich drum, dass der Fleck auch wieder verschwindet.

Wasser und Strom gibts jetzt auch. Unser ursprünglich bei ebay besorgter Baustromkasten wurde vom Elektriker abgelehnt; dafür hat er uns noch einen organisiert. Wir als Laien sehen keinen Unterschied, aber der Mann ist ja vom Fach. Hauptsache et läuft.

Ab morgen stehen die Bohrungsarbeiten für die Erdwärmesonden an - drei Stück à 43 m, nachdem wir ja nicht so tief durften, wie eigentlich vorgesehen (1x 93m).

Auch bei der Telekom haben wir mal per Mail bzw telefonisch vorgefühlt. Ein Haus ohne Internet wär ja überhaupt nicht gegangen. Klangen auch alle ganz nett, so dass wir hoffen mit weniger Problemen als der ein oder andere Fingerhausbauer auszukommen. Das Kabel an sich liegt im Grundstück, die Verlängerung bei den Stadtwerken - brauchts nur noch ne Verbindung und einen Techniker, der es uns anstöpselt. So viel zumindest zur Theorie.

Hier noch ein paar Bilder:

Die fertige Platte














Der schändliche Fleck. Wobei ein "Garten" momentan auch nur mit viel Phantasie erkennbar ist











So viel ist von unserer Mehrsparteneinführung nach dem Betonieren noch zu sehen. Kostet schlappe 550 €uro das Teil; der Fundamenterder ist da nicht dabei...

Samstag, 25.12.10 Frohes Fest

Wir wünschen allen Lesern - und das sind mittlerweile über 2200 (wobei wir wahrscheinlich schon knapp 2000 mal auf der Seite waren) schöne Feiertage und die Erfüllung Eurer Wünsche. Unsere - Schneefreiheit und arbeitstauglichere Temperaturen - scheinen noch auf sich warten zu lassen.

Wir hätten gern so ein Weihnachten gehabt (Florida 2003):




















Stattdessen sieht es jetzt so aus:















Der Tiefbauer ist bis auf die Entfernung der "kleinen Hügelchen" fertig und unsere Bodenplattenbauer haben die schweinerosa Dämmung ausgelegt. Zum Glück sieht man die Farbe später nicht mehr...









Und da kommt die Mehrsparteneinführung mal rein. Das schon liegende Rohr darf das Regenwasser vom Hauswirtschaftsanbauraum zum Kanal bringen.

Mittwoch, 17.11.10

Nachdem wir vor einer Woche noch einen verzweifelten Last-Minute-Versuch mit einer heimatlichen Baufirma für die Tiefbauarbeiten versucht hatten, wurden wir auch tatsächlich belohnt. Deren Angebot lag letztendlich gut 3000 €uro unter dem bislang günstigsten (und nochmal so viel über unserer Kalkulation).

Beim Gespräch mit der Firma (DeCandido aus Gollhofen) stellte sich heraus, dass die auch schon oft als Sub für Fingerhaus tätig waren und auch die Bodenplatte hätten ausführen können (was uns wohl auch Geld gespart hätte; aber auf die Idee sind wir ja überhaupt nicht gekommen).

Zeit haben sie nur in der letzten von uns vorgegebenen Woche (49. KW; ab 05.12.). Wir müssen also hoffen, dass Petrus seinen Winter noch etwas zurückhält, damit da auch alles problemlos abläuft.

Unser Glück geschmälert hat das Eintreffen einer Mitteilung von Fingerhaus, dass die Firma Viessmann aufgrund unserer Bodenklasse (zum Teil Bodenklasse 6) eine "Hammerbohrung" durchführen muss, die gleich mal 768 €uro mehr kostet als vorgesehen. Wir haben hier mal remonstriert, da die Bodenklasse von Anfang an durch unsere beiden mitgelieferten Bodengutachten bekannt war und wir davon ausgingen, dass das in der ersten zusätzlichen Erhöhung der Kosten von 2000 €uro mit inbegriffen war. Können wir ja nichts dafür, wenn bei Viessmann keiner die gelieferten Unterlagen durchschaut. Auf eine Antwort warten wir noch.

Am Freitag fand Karin dann einen potenziellen neuen Esstisch für uns: wir wollten entweder ein 90 oder 100 cm breites Modell mit mindestens 190cm Länge zum Ausziehen oder mind. einen 200cm Tisch. Bei Küchen Fischer fanden wir ein Ausstellungsstück in 200x100cm mit einem kleinen Mangel (ein kleiner Riss an einer Seite), der dafür lediglich 199 €uro kostete. Nachdem alle anderen bislang mindestens das doppelte, meistens aber ein vielfaches kosteten, beschlossen wir zuzuschlagen.

Stellte sich noch das Problem des Transports: unsere Pkw sind dafür einfach zu klein. Bei der benachbarten Autovermietung wollten sie für einen Sprinter inkl. 200 km gut 76 €uro, bei Sixt sogar wesentlich mehr. Glücklicherweise sind wir seit dem Küchenkauf bei mömax Kundenkarteninhaber. Hier haben wir einen 3,5 Tonner für schlappe 22 €uro für 3 Stunden bekommen (für den Transport der - ähem - dort gekauften Sachen).

Bei Bauhaus hatten wir außerdem eine Badewanne (Acryl, 180x80cm) zum Schnäppchenpreis gesehen, die wir auch gleich noch mittransportieren wollten.

Unser Dienstag sah also so aus: zum Bauhaus nach Stein, Wanne kaufen und bereitstellen lassen. Weiter zu Küchen Fischer und den Tisch gekauft und einpacken lassen. Im Anschluss zum mömax, Transporter geholt, zurück zu Fischer, Tisch eingeladen, weiter zum Bauhaus, Wanne rein, und schon waren wir auf dem Weg zur vorübergehenden Lagerstätte nach Bad Windsheim. Und nach kürzestem Aufenthalt zurück zum mömax im Feierabendverkehr.

Irgendwie haben wir alles in gut 5 Stunden geschafft; dafür haben wir jetzt einen schönen Esstisch und eine Badewanne für zusammen grad mal 400 €uro. Schön, wenn mal was klappt, wie vorgesehen und dazu noch günstig abgeht.

Der Vermesser war zwischenzeitlich auch da und hat die Vermessung für den Tiefbauer ausgeführt. Von uns aus könnte es also losgehen, aber ist noch gut zwei Wochen Geduld angesagt...

Sonntag, 10.10.10 Bodenplatte und mehr

Diese Woche stand das Treffen mit dem Bauleiter der Bodenplatte (Herr L. von Projektbau) und den Versorgern (Wasserwerk und Elektrizitätswerk). Kurze Zeit stand das Treffen mal auf der Kippe, da Herr L. einen Notfall (Kran vs Hauswand; Kran der vorläufige Sieger) versorgen musste.

Aber Ende gut - alles gut, mit ein paar Minuten Verspätung konnte es losgehen. Schnell merkte man, dass Profis unter sich waren (Carsten mal ausgenommen), so dass die Versorger auch nach 10 Minuten wieder entlassen wurden. Geeinigt wurde sich auf einen "offenen Graben" (=Neuland für uns; müssen wir noch googeln) und eine Mehrsparteneinführung (besorgt E-Werk), die in der 6. Kalenderwoche eingebracht werden sollen. Wenns nicht gefriert, was Anfang Februar ja nicht sooo außergewöhnlich wäre. Petrus darf also schon mal angerufen werden, damit das dann zeitig klappt und nicht alles aufhält.

Anschließend durfte Carsten mit Herrn L. die übrigen Details (Schotterung Carport; Kranabstellplatz; Kanal; etc.) besprechen. Dabei durften wir auch erfahren, dass wir einen Vermesser für die Grob- (das Loch, das der Erdbauer ausheben und mit Schotter verfüllen/verdichten darf) und Feinabsteckung (das "Schnurgerüst" auf dem Schotter anschließend) brauchen. Kosten mit denen wir nicht gerechnet hatten, aber die ersten ihrer Art. Wir warten seitdem, dass uns die Details für die nötige Erdbewegerausschreibung zugehen, damit wir auf Angebotssuche gehen können. Wird langsam Zeit, da ja auch unser Urlaub ansteht und wir das vorher erledigen müssen.

Den Vermesser haben wir dann gleich am Mittwoch auf Empfehlung unseres Freundes Jürgen verpflichtet. Klang nett und Preise blieben im Rahmen (je nach Aufwand irgendwo zwischen 350 und 650 €uro). Einen Tiefbauer hat er auch gleich empfohlen, der aber eh schon in unserer Liste derer ist, die wir anhauen wollen.

Einen ortsansässigen Elektriker haben wir ebenfalls noch gefunden, der uns den Baustrom anschließen muss (an den Verteiler, den wir noch herzaubern müssen). Das dürfte eine der niedrigeren Rechnungen des Projekts werden.

Die Firma Viessmann hat sich auch gemeldet und uns den Antrag auf Bohrgenehmigung in 4-facher Ausführung geschickt. Leider waren zwei kleinere Fehler drin, so dass wir die betreffenden Seiten auch gleich 4 Mal nochmal ausdrucken durften. Aber dafür ist der Antrag gleich abgegeben. Dabei haben wir im LRA erfahren, dass unser Bauantrag noch nicht eingegangen ist. Die Stadtratssitzung war ja bereits am 28.09., aber Gedanken machen wir uns deswegen auch nicht. Wurde ja vorher alles schon genehmigt, was außerhalb des Bebauungsplans war.

Zu guter Letzt haben wir noch einen bekannten Handwerker verpflichtet, der mit uns die Böden in den Bädern (momentaner Favorit: Vinyl), die Wandfliesen dort und die Fliesen im Eingangsbereich verlegen soll.

Nächste Woche steht dann noch die Suche nach einem Tiefbauer an, dann wäre das vorerst wichtigste erledigt.

Sonntag, 03.10.10 Babyschritte

Wieder eine Woche weniger bis zum Einzug :) Diesmal hat sich aber nur wenig getan: es flatterte mal wieder eine Rechnung ins Haus - 721 €uro für die Landesjustizkasse anlässlich des Grundbucheintrags. Entgegen der Auskunft der Notarin beim Verkaufstermin standen die 60 €uro für die Auflassungsvormerkung doch drin. Sie meinte damals, dass wir die nicht bräuchten, da wir ja von der Stadt kaufen würden und nicht von Privat. Vergessen zu erwähnen hat sie anscheinend, dass die nötig ist, wenn man eine Grundschuld eintragen lässt (was wir ja auch an dem Termin gemacht hatten). Das wissen wir jetzt für zukünftige Hausbauten...

Ansonsten haben wir den Antrag für Strom, Wasser und Kanal bei der Stadt abgegeben. Die Dame, die Strom und Wasser entgegen nahm, war sehr bemüht und hat sofort alle nötigen Stellen kontaktiert. Sehr vorbildlich. Der Kanalsachbearbeiter monierte dagegen, dass Fingerhaus keine hochwertigen Pappeinbände verwendet, sondern nur Heftzungen (keine Ahnung, wie die offiziell heissen). Da kam ich mir wieder mal wie ein Bittsteller vor, aber irgendwie hat er auch dieses Problem gelöst.

Dann haben wir uns Freitag Morgen noch die Kontaktdaten für den Bodenplattenbauleiter geben lassen. Wir müssen langsam die Suche nach einem Tiefbauer forcieren, da wir ja noch einen kleinen (letzten) Urlaub haben und vorher schon mal Angebote einholen wollen. Dazu brauchen wir noch ein paar Vorgaben, wie groß das Loch werden muss und was für Schotter reindarf etc.; Herr L. war auch gleich erreichbar und wir haben umgehend einen Termin an der Wiese für Montag bekommen. Einwandfrei - wird nächste Woche gleich ein Stapel Bauunternehmer angehaut.

Das wird auch unsere Hauptarbeit bis zum Urlaub sein. Neben diversen Baumarktbesuchen natürlich...